Sie finden hier Informationen zu allen Neuordnungen von Berufen aus den letzten Jahren.
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Ausbildungsordnungen, die am 1. August 2021 in Kraft treten:
Neuer Ausbildungsberuf
  • Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration
Ausbildungsberufe, die modernisiert werden:
  • Elektroniker/in (Handwerk)
  • Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach dem Berufsbildungsgesetz (bisher: Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik)
  • Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung (bisher: Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik)
  • Fahrzeuginterieur-Mechaniker/in (bisher: Fahrzeuginnenausstatter/in)
  • Friseur/in
  • Informationselektroniker/in
Elektroniker/in (Handwerk)
Die Ausbildung wird modernisiert, um sie an die geänderten technischen Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen, die sich z.B. aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und der Energiewende ergeben haben. Im Rahmen der Neuordnung der Ausbildung wurde die Fachrichtung "Automatisierungstechnik" umbenannt in "Automatisierungs- und Systemtechnik". Die Fachrichtung "Informations- und Telekommunikationstechnik" wurde in den Beruf Informationselektroniker/in integriert. Die Fachrichtung "Energie- und Gebäudetechnik" wird beibehalten. Die neue Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2021 in Kraft.
Bisher:
Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration
B 26212-184, B 26212-909
Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in den Bereichen Smart Home, Smart Building, Energiemanagement und Gebäudesystemintegration wurde ein neuer Monoberuf geschaffen - der Beruf Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration. Die zukünftigen Fachkräfte werden u.a. bei der Planung und Projektierung neuer Anlagen im Bereich intelligenter Gebäudetechnik mitwirken. Die Gesellenprüfung wird in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.
Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach dem Berufsbildungsgesetz
B 26222-146, B 26222-906
Die Ausbildung wird modernisiert, um sie an die geänderten technischen Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen, die sich z.B. aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und der steigenden Bedeutung von mobilen elektrischen Antriebssystemen ergeben haben. Zudem wird der Beruf aufgrund unterschiedlicher Prüfungsbestimmungen nach den Ausbildungsbereichen Industrie und Handwerk getrennt. Die Berufsbezeichnungen lauten künftig "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung" bzw. "Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik nach dem Berufsbildungsgesetz". Darüber hinaus wurden die Prüfungsmodalitäten angepasst.
Bisher:
Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung
B 26222-145, B 26222-905
Die Ausbildung wird modernisiert, um sie an die geänderten technischen Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen, die sich z.B. aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und der steigenden Bedeutung von mobilen elektrischen Antriebssystemen ergeben haben. Zudem wird der Beruf aufgrund unterschiedlicher Prüfungsbestimmungen nach den Ausbildungsbereichen Industrie und Handwerk getrennt. Die Berufsbezeichnungen lauten künftig "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung" bzw. "Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik nach dem Berufsbildungsgesetz". Darüber hinaus wurden die Prüfungsmodalitäten angepasst.
Bisher:
Fahrzeuginterieur-Mechaniker/in
B 28242-143, B 28242-908
Die Ausbildung im Beruf Fahrzeuginnenausstatter/in wird modernisiert, um sie an geänderte Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen. Modernisierungsbedarf ergibt sich insbesondere aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung, die sowohl die Fahrzeuge an sich (z.B. vernetzte Systeme, Hightech-Sitze) als auch die Fahrzeugproduktion (z.B. vernetzte Produktion, 3-D-Druck von Ausstattungsteilen) betrifft. Darüber hinaus rücken Montagetechniken für das Interieur neben klassischen Ausstattungsthemen immer weiter in den Vordergrund. Aufgrund dieser Entwicklungen wird die Berufsbezeichnung in Fahrzeuginterieur-Mechaniker/in geändert. Außerdem können Auszubildende während der Ausbildung die Zusatzqualifikation "Additive Fertigungsverfahren" erwerben. Auch die Prüfung wird neu konzipiert. Künftig wird die Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.
Bisher:
Friseur/in
B 82312-102, B 82312-900
Es wurde eine Änderungsverordnung erlassen, um den aktuellen Gegebenheiten der Berufspraxis Rechnung zu tragen. Die Änderungen betreffen u.a. die Wahlqualifikationseinheiten; hier wurde die Wahlqualifikation Nageldesign/-modellage gestrichen. In die modernisierte Ausbildungsordnung wurden außerdem die neuen Standardberufsbildpositionen aufgenommen.
Informationselektroniker/in
B 26312-131, B 26312-914
Die Ausbildung wird modernisiert, insbesondere um sie an die geänderten Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen, denn aufgrund der technischen Entwicklungen ist die Elektro- von der Informationstechnik nicht mehr zu trennen. So sind beispielsweise Geräte und Systeme in Netzwerke eingebunden und Diagnosen, Anpassungen und Instandhaltungen erfolgen unter Nutzung softwaregestützter Werkzeuge. Gleichzeitig hat sich die Telekommunikationstechnik durch die Nutzung von IP-Technologien diesem Bereich angenähert und ist somit zu einer Basistechnologie geworden. Daher wurde die Fachrichtung "Informations- und Telekommunikationstechnik" des Berufs Elektroniker/in inhaltlich in den Beruf Informationselektroniker/in integriert. Zudem ändern sich auch die Prüfungsmodalitäten: Die Gesellenprüfung wird künftig in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.