Sie finden hier Informationen zu allen Neuordnungen von Berufen aus den letzten Jahren.
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Rechtsvorschriften, die am 1. Januar 2020 in Kraft traten:
  • Hebamme/Entbindungspfleger
  • Pflegefachmann/-frau (bisher: Altenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in)
Hebamme/Entbindungspfleger
B 81353-101, B 81353-900
Die schulische Ausbildung wird durch ein duales Studium abgelöst, das mit einem Bachelor und einer staatlichen Prüfung abgeschlossen wird. Dieser Abschluss berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung "Hebamme". Voraussetzung für den Zugang zum Studium ist der Abschluss einer mindestens zwölfjährigen allgemeinen Schulausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf. Während des Studiums erhalten die angehenden Hebammen von der jeweiligen Praxiseinrichtung eine Vergütung. Das neue Hebammengesetz und die Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen traten am 01.01.2020 in Kraft. Für die schulische Ausbildung gelten Übergangsvorschriften: Eine Ausbildung zur Hebamme oder zum Entbindungspfleger, die vor dem 31.12.2022 begonnen wurde, kann bis zum 31.12.2027 abgeschlossen werden.
Pflegefachmann/-frau
B 81302-129, B 81302-906
Die bisherigen Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden zusammengelegt. Künftig absolvieren die Auszubildenden in den ersten zwei Jahren eine gemeinsame, auf alle Versorgungsbereiche ausgerichtete Ausbildung. Im dritten Jahr können sie sich für die Fortsetzung dieser generalistischen Ausbildung und den Erwerb des Abschlusses Pflegefachmann/-frau entscheiden, oder sie können ihren Schwerpunkt auf die Pflege alter Menschen oder die Versorgung von Kindern legen und einen Abschluss als Altenpfleger/in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in erwerben. Daneben kann eine Pflegeausbildung auch in Form eines Hochschulstudiums absolviert werden.
Bisher:
Modernisierte Ausbildungsordnungen, die am 1. August 2020 in Kraft traten:
  • Bankkaufmann/-frau
  • Biologielaborant/in
  • Chemielaborant/in
  • Fachinformatiker/in
  • Hauswirtschafter/in
  • IT-System-Elektroniker/in
  • Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement (bisher: Informatikkaufmann/-frau)
  • Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement (bisher: Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel)
  • Kaufmann/-frau für IT-System-Management (bisher: IT-System-Kaufmann/-frau)
  • Lacklaborant/in
  • Mediengestalter/in Bild und Ton (Zusammenlegung mit Film- und Videoeditor/in)
Bankkaufmann/-frau
B 72112-101, B 72112-900
Die Ausbildung wurde neu geordnet. Modernisierungsbedarf bestand insbesondere im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung. Diese verändert die betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozesse im Bankgewerbe grundlegend, z.B. im Bereich Kundenbeziehung. Neben digitalen Technologien, die Zugangswege zu Kunden ermöglichen oder bei Entscheidungen unterstützen, finden nun beispielsweise auch die Kundenorientierung, das persönliche Gespräch und die ganzheitliche Betreuung der Kunden durch das Bankpersonal verstärkt Berücksichtigung. Darüber hinaus haben sich die Prüfungsmodalitäten geändert: Die Abschlussprüfung wird künftig in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.
Biologielaborant/in
B 41212-103, B 41212-902
Für die Ausbildung in den Berufen Biologielaborant/in, Chemielaborant/in und Lacklaborant/in, die in einer gemeinsamen Verordnung geregelt sind, wurde eine Änderungsverordnung erlassen. Eine Modernisierung dieser Berufe war notwendig, um sie u.a. an die technologische Entwicklung in Bezug auf die Digitalisierung anzupassen. Hierzu wurden insbesondere die vorhandenen Wahlqualifikationen aktualisiert: Für alle drei Berufe wurden z.B. die beiden Wahlqualifikationen "Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion" sowie "Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen" neu in die Verordnung aufgenommen.
Chemielaborant/in
B 41322-117, B 41322-912
Für die Ausbildung in den Berufen Biologielaborant/in, Chemielaborant/in und Lacklaborant/in, die in einer gemeinsamen Verordnung geregelt sind, wurde eine Änderungsverordnung erlassen. Eine Modernisierung dieser Berufe war notwendig, um sie u.a. an die technologische Entwicklung in Bezug auf die Digitalisierung anzupassen. Hierzu wurden insbesondere die vorhandenen Wahlqualifikationen aktualisiert: Für alle drei Berufe wurden z.B. die beiden Wahlqualifikationen "Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion" sowie "Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen" neu in die Verordnung aufgenommen.
Fachinformatiker/in
Die Ausbildung in den IT-Berufen wurde modernisiert. Die Modernisierung erfolgte in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden die vier IT-Berufe Fachinformatiker/in (in den beiden Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration"), Informatikkaufmann/-frau, IT-System-Elektroniker/in und IT-System-Kaufmann/-frau in Teilbereichen überarbeitet, die insbesondere den Bereich IT-Sicherheit betreffen. Die Änderungen aus dieser ersten Phase der Modernisierung traten am 01.08.2018 in Kraft.
In der zweiten Phase wurden die Ausbildungen grundlegend überarbeitet, um sie an die geänderten Anforderungen in den Bereichen Vernetzung, Internet of Things sowie Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche anzupassen. Der Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in mit den beiden bisherigen Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration" wurde um zwei neue Fachrichtungen "Daten- und Prozessanalyse" sowie "Digitale Vernetzung" ergänzt. Außerdem wird die Abschlussprüfung künftig in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.
Hauswirtschafter/in
B 83212-133, B 83212-913
Die Ausbildung wurde modernisiert, um sie an geänderte Anforderungen in der Berufspraxis anzupassen. So haben z.B. gestiegene Kundenansprüche, die zunehmende Komplexität von Versorgungs-/Betreuungsdienstleistungen und die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung die Rahmenbedingungen der Tätigkeit verändert. Künftig wird die Ausbildung nicht mehr in Einsatzgebieten, sondern in den drei Schwerpunkten "Personenbetreuende Dienstleistungen", "Serviceorientierte Dienstleistungen" und "Ländlich-agrarische Dienstleistungen" durchgeführt.
Bisher:
IT-System-Elektroniker/in
B 26312-140, B 26312-913
Die Ausbildung in den IT-Berufen wurde modernisiert. Die Modernisierung erfolgte in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden die vier IT-Berufe Fachinformatiker/in (in den beiden Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration"), Informatikkaufmann/-frau, IT-System-Elektroniker/in und IT-System-Kaufmann/-frau in Teilbereichen überarbeitet, die insbesondere den Bereich IT-Sicherheit betreffen. Die Änderungen aus dieser ersten Phase der Modernisierung traten am 01.08.2018 in Kraft.
In der zweiten Phase wurden die Ausbildungen grundlegend überarbeitet, um sie an die geänderten Anforderungen in den Bereichen Vernetzung, Internet of Things sowie Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche anzupassen. Beim Beruf IT-System-Elektroniker/in wurden insbesondere die elektrotechnischen Inhalte aktualisiert. Darüber hinaus änderten sich auch die Prüfungsmodalitäten: Die Abschlussprüfung wird künftig in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt.
Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
B 43112-131, B 43112-918
Die Ausbildung in den IT-Berufen wurde modernisiert. Die Modernisierung erfolgte in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden die vier IT-Berufe Fachinformatiker/in (in den beiden Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration"), Informatikkaufmann/-frau, IT-System-Elektroniker/in und IT-System-Kaufmann/-frau in Teilbereichen überarbeitet, die insbesondere den Bereich IT-Sicherheit betreffen. Die Änderungen aus dieser ersten Phase der Modernisierung traten am 01.08.2018 in Kraft.
In der zweiten Phase wurden die Ausbildungen grundlegend überarbeitet, um sie an die geänderten Anforderungen in den Bereichen Vernetzung, Internet of Things sowie Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche anzupassen. Die beiden kaufmännisch orientierten IT-Berufe Informatikkaufmann/-frau und IT-System-Kaufmann/-frau wurden neu profiliert, teils zusammengelegt und zum Teil um ein neues Profil ergänzt. Der bisherige Ausbildungsberuf IT-System-Kaufmann/-frau wird in dem neuen Beruf Kaufmann/-frau für IT-System-Management fortgeführt, zum Teil finden auch Inhalte aus dem Beruf Informatikkaufmann/-frau hier Berücksichtigung. Der bisherige Ausbildungsberuf Informatikkaufmann/-frau wird ersetzt durch den neuen Beruf Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement.
Bisher:
Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement
Die Ausbildung wurde neu geordnet, um inhaltliche bzw. technische Entwicklungen der beruflichen Praxis zu berücksichtigen. Modernisierungsbedarf ergab sich insbesondere durch die wachsende Bedeutung elektronischer Geschäftsprozesse (inklusive E-Commerce) sowie prozess- bzw. projektorientierter Arbeit. Zudem änderte sich die Berufsbezeichnung in Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement. Die bisherigen Fachrichtungen "Außenhandel" und "Großhandel" bleiben bestehen.
Bisher:
Kaufmann/-frau für IT-System-Management
B 43233-113, B 43233-906
Die Ausbildung in den IT-Berufen wurde modernisiert. Die Modernisierung erfolgte in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden die vier IT-Berufe Fachinformatiker/in (in den beiden Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration"), Informatikkaufmann/-frau, IT-System-Elektroniker/in und IT-System-Kaufmann/-frau in Teilbereichen überarbeitet, die insbesondere den Bereich IT-Sicherheit betreffen. Die Änderungen aus dieser ersten Phase der Modernisierung traten am 01.08.2018 in Kraft.
In der zweiten Phase wurden die Ausbildungen grundlegend überarbeitet, um sie an die geänderten Anforderungen in den Bereichen Vernetzung, Internet of Things sowie Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche anzupassen. Die beiden kaufmännisch orientierten IT-Berufe Informatikkaufmann/-frau und IT-System-Kaufmann/-frau wurden neu profiliert, teils zusammengelegt und zum Teil um ein neues Profil ergänzt. Der bisherige Ausbildungsberuf IT-System-Kaufmann/-frau wird in dem neuen Beruf Kaufmann/-frau für IT-System-Management fortgeführt, zum Teil finden auch Inhalte aus dem Beruf Informatikkaufmann/-frau hier Berücksichtigung. Der bisherige Ausbildungsberuf Informatikkaufmann/-frau wird ersetzt durch den neuen Beruf Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement.
Bisher:
Lacklaborant/in
B 22222-100, B 22222-900
Für die Ausbildung in den Berufen Biologielaborant/in, Chemielaborant/in und Lacklaborant/in, die in einer gemeinsamen Verordnung geregelt sind, wurde eine Änderungsverordnung erlassen. Eine Modernisierung dieser Berufe war notwendig, um sie u.a. an die technologische Entwicklung in Bezug auf die Digitalisierung anzupassen. Hierzu wurden insbesondere die vorhandenen Wahlqualifikationen aktualisiert: Für alle drei Berufe wurden z.B. die beiden Wahlqualifikationen "Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion" sowie "Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen" neu in die Verordnung aufgenommen.
Mediengestalter/in Bild und Ton
B 94532-103, B 94532-901
Die Ausbildung im Beruf Mediengestalter/in Bild und Ton wurde modernisiert und mit dem Ausbildungsberuf Film- und Videoeditor/in zusammengelegt. Eine Modernisierung war notwendig, um den Beruf inhaltlich und strukturell an die aktuellen Anforderungen der beruflichen Praxis anzupassen. Um Spezialisierungen zu ermöglichen und gleichzeitig die Komplexität der Ausbildungsinhalte zu reduzieren, erfolgt nun im dritten Ausbildungsjahr eine Differenzierung mithilfe von Wahlqualifikationen.
Bisher: