Die Tätigkeit im Überblick

Aus- und Weiterbildungspädagogen und -pädagoginnen planen und organisieren die betriebliche Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) sowie weitere berufliche Bildungsprozesse.

Die Weiterbildung im Überblick

Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge/Geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogin ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

, deren Prüfung bundesweit einheitlich geregelt ist.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Aus- und Weiterbildungspädagogen und -pädagoginnen finden Beschäftigung in erster Linie
  • bei Bildungsträgern und -anbietern
  • bei privaten oder vereinsorganisierten Arbeitsvermittlern und -beratern
  • bei öffentlich-rechtlichen Wirtschaftsvertretungen, z.B. den Kammern
  • in der öffentlichen Verwaltung
Darüber hinaus finden sie auch in größeren Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche im Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung Beschäftigung.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Besprechungsraum zum Thema Berufsbildung referieren
  • In der Werkstatt mit dem Meister Ausbildungsinhalte abstimmen
  • Unterrichtseinheiten und Prüfungstermine überwachen
  • Lehrplaninhalte in betriebliche Lerneinheiten umsetzen
  • Lehrmethoden und Beurteilungssysteme diskutieren
  • Die Umsetzung der Lehrpläne mit Lehrkräften besprechen
  • Lehrinhalte für ein neues Weiterbildungsangebot ausarbeiten
  • Mit Auszubildenden lernbegleitende Gespräche führen
  • Rechtliche Regelungen und Informationen zu Berufsausbildungen
  • Unterlagen für Gesellenprüfung und Gesellenbrief