Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Foto- und Medientechnik entwickeln, produzieren, warten und reparieren foto- und labortechnische Geräte sowie sonstige Erzeugnisse der Fototechnik.

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Foto- und Medientechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben. In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
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Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre, und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Foto- und Medientechnik finden Beschäftigung in erster Linie
  • in fotografischen Laboratorien und im fotografischen Gewerbe
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • bei Herstellern von foto- und labortechnischen Geräten oder bei Firmen der Film- und Videoherstellung
  • im Einzelhandel
  • bei Softwareanbietern
  • in Werbeagenturen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro einen Bildschirm zur optimalen Farbwiedergabe kalibrieren
  • In der Dunkelkammer ein Entwicklungsverfahren testen
  • Einen Scanner für die Digitalisierung historischer Negative einrichten
  • Ein Produktfoto digital nachbearbeiten
  • An einer Entwicklungsmaschine einen Defekt analysieren
  • Kamera und Beleuchtung für Produktaufnahmen einstellen
  • Die Kosten für ein automatisiertes Scan-Verfahren kalkulieren
  • Einen Kunden beim Kauf eines Teleobjektivs beraten
  • Display einer Digitalkamera
  • Trockengerät für analog entwickelte Fotos