Die Tätigkeit im Überblick

Assistenten und Assistentinnen im Gesundheits- und Sozialwesen übernehmen betriebswirtschaftlich-organisatorische Aufgaben im Bereich Gesundheit und Pflege. Darüber hinaus beraten und betreuen sie hilfs- und pflegebedürftige Menschen.

Die Ausbildung im Überblick

Assistent/in im Gesundheits- und Sozialwesen ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufskollegs

Fachworterklärung

Berufskolleg

Schulform in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Speziell in Baden-Württemberg: Berufskollegs sind berufliche Bildungseinrichtungen, die einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen. Sie führen in 1 bis 3 Jahren zu einer beruflichen Erstqualifikation und können bei mindestens 2-jähriger Dauer mit Zusatzunterricht auch zur Fachhochschulreife führen. Das Berufskolleg wird i.d.R. als Vollzeitschule geführt; in Verbindung mit betrieblicher Ausbildung kann es auch in Teilzeitform besucht werden. Daneben gibt es 1-jährige Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife. Speziell in Nordrhein-Westfalen: Hier werden die beruflichen Schulen (Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Fachschule, Berufliches Gymnasium) als Berufskollegs bezeichnet. An Berufskollegs können alle allgemeinbildenden Abschlüsse erworben werden. Sie vermitteln auch berufliche Qualifikationen (z.B. Berufsabschlüsse oder eine berufliche Grundbildung), zum Teil in Kombination mit einem Allgemeinbildungsabschluss.
, die 1 Jahr dauert.

Typische Branchen

Assistenten und Assistentinnen im Gesundheits- und Sozialwesen finden Beschäftigung
  • in Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. in Krankenhäusern und Arztpraxen
  • in Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. in Altenpflegeheimen und Tagesstätten für Obdachlose
  • bei ambulanten Alten- und Krankenpflegediensten
  • bei Krankenversicherungen und Gesundheitsämtern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro eine Patientenbehandlung besprechen
  • Im Patientenzimmer die Patientin und ihre Angehörige beraten
  • Eine Sitzung im Besprechungszimmer protokollieren
  • Leistungen mit der Krankenkasse abrechnen
  • Mit einem Arzt Rücksprache über Therapiemaßnahmen halten
  • Pflegesätze berechnen
  • Eine Patientin bei der Nahrungsaufnahme unterstützen
  • Beim Erstellen von Jahresabschlüssen assistieren
  • Einen Dienstplan erstellen
  • Den Pflegeartikelbestand im Lager kontrollieren