Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik wirken bei Entwurf und Herstellung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugtechnik mit und nehmen Aufgaben in der technischen Überwachung, Instandsetzung, Aus- und Umrüstung sowie im Vertrieb wahr.

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben.

In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

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Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 4 Jahre, und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik finden Beschäftigung
  • in Ingenieurbüros für technische Fachplanung
  • im Fahrzeugbau, z.B. bei Herstellern von Karosserien oder Kraftwagen
  • in Instandhaltungs- und Reparaturwerkstätten von Kraftwagen
  • bei Unternehmen, die Bau- und Baustoffmaschinen produzieren
  • im Kfz-Sachverständigenwesen
  • in Reparaturwerkstätten von Kfz-Händlern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Werkhalle Achsenvarianten kontrollieren
  • Die Fahrzeugspur auf dem Prüfstand der Werkstatt messen
  • Einen neu konstruierten Fahrzeugrahmen inspizieren
  • Ein Schadensgutachten erstellen
  • Fertigungsabläufe planen
  • Bei der Qualitätsprüfung eines Tellerrades
  • Lärmwerte mit einem Messgerät ermitteln
  • Einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur anfertigen
  • Wartungsarbeiten durchführen
  • Eine Kundin bei der Auswahl von Ersatzteilen beraten