Die Tätigkeit im Überblick

Netzmeister/innen steuern die Arbeitsprozesse in Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung. Sie organisieren und überwachen den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von Netzen und Anlagen, sorgen für die vorschriftsmäßige Ausführung der Arbeiten, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Die Weiterbildung im Überblick

Netzmeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Netzmeister/innen finden Beschäftigung
  • in privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung
  • in Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro Bereitschaftspläne erstellen
  • Im Freien vor Ort externe Dienstleister anweisen
  • Schäden an einer ausgetauschten Abwasserpumpe begutachten
  • Vorbereitung eines Außeneinsatzes
  • Bei der rechnergestützten Überwachung des Abwassersystems
  • Den Personaleinsatz planen
  • Elektronische Steuerung des Rückhaltebeckens kontrollieren
  • Den Ausbau des Versorgungsnetzes planen
  • Einem Mitarbeiter am PC die Lage des Einsatzorts zeigen
  • Die Einsatzbereitschaft von Betriebsmitteln sicherstellen