Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für Maler und Lackierer ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung. Die 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Fachworterklärung

Rehabilitationseinrichtung

Rehabilitationseinrichtungen bieten Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft oder am Arbeitsleben an. Es gibt Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation (wie Reha-Kliniken), Einrichtungen zur Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (z.B. heilpädagogische Einrichtungen) und Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation.

Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation findet für Menschen mit Behinderung die berufliche Erstausbildung in der Regel in Berufsbildungswerken (BBW) statt. Eine berufliche Weiterbildung erfolgt meist in Berufsförderungswerken (BFW). Aber auch an sonstigen Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation ist für Menschen mit Behinderung eine Aus- und Weiterbildung möglich, insbesondere bei Einrichtungen freier und gemeinnütziger Träger.

durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich z.B. am anerkannten Ausbildungsberuf Maler/in und Lackierer/in.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Maler und Lackierer erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Fassadenanstrich auftragen
  • Das Einkleistern von Tapeten wird erklärt
  • Umgang mit Farben erlernen
  • Anbringen einer Markierung für die Tapetenbahn
  • Metallischen Untergrund für Farbauftrag vorbereiten
  • Gemeinsames Berechnen von benötigten Materialmengen
  • Abdeckung des Fußbodens auslegen
  • Beim Lackieren
  • Farben anhand von Farbkarten nachmischen
  • Grundanstrich auf metallenem Untergrund aufbringen