Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für personenbezogene Dienstleistungen ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung. Die 3-jährige Ausbildung wird in hauswirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistungsunternehmen, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Fachworterklärung

Rehabilitationseinrichtung

Rehabilitationseinrichtungen bieten Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft oder am Arbeitsleben an. Es gibt Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation (wie Reha-Kliniken), Einrichtungen zur Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (z.B. heilpädagogische Einrichtungen) und Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation.

Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation findet für Menschen mit Behinderung die berufliche Erstausbildung in der Regel in Berufsbildungswerken (BBW) statt. Eine berufliche Weiterbildung erfolgt meist in Berufsförderungswerken (BFW). Aber auch an sonstigen Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation ist für Menschen mit Behinderung eine Aus- und Weiterbildung möglich, insbesondere bei Einrichtungen freier und gemeinnütziger Träger.

durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich z.B. an folgenden anerkannten Ausbildungsberufen:
  • Fachkraft für Gastronomie
  • Hauswirtschafter/in
  • Kosmetiker/in
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für personenbezogene Dienstleistungen erfolgt auf Grundlage von Kammerregelungen.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Hilfestellung leisten beim Ankleiden
  • Ein Patientenzimmer reinigen
  • Bei der Vorbereitung des Mittagessens
  • Eindecken des Mittagstisches
  • Textilien instandsetzen
  • Blutdruck messen bei einer zu betreuenden Person
  • Bei der Nagelpflege
  • Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme
  • In den Rollstuhl helfen
  • Bei Erledigungen außer Haus begleiten