Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung. Die 2- bzw. 3-jährige Ausbildung wird in industriellen Betrieben des Tiefbaugewerbes oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Fachworterklärung

Rehabilitationseinrichtung

Rehabilitationseinrichtungen bieten Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft oder am Arbeitsleben an. Es gibt Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation (wie Reha-Kliniken), Einrichtungen zur Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (z.B. heilpädagogische Einrichtungen) und Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation.

Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation findet für Menschen mit Behinderung die berufliche Erstausbildung in der Regel in Berufsbildungswerken (BBW) statt. Eine berufliche Weiterbildung erfolgt meist in Berufsförderungswerken (BFW). Aber auch an sonstigen Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation ist für Menschen mit Behinderung eine Aus- und Weiterbildung möglich, insbesondere bei Einrichtungen freier und gemeinnütziger Träger.

durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Tiefbaufacharbeiter/in.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Beim Verlegen von Begrenzungssteinen
  • Die Arbeit mit dem Nivelliergerät wird erklärt
  • Das Versetzen eines Bordsteins wird gezeigt
  • Mit dem Abziehbrett eine ebene Fläche herstellen
  • Den Untergrund festmachen
  • Der Arbeitsschutz wird erläutert
  • Beim Zuschneiden einer Steinplatte
  • Einweisung in das Herstellen von Bewehrungen
  • Ein Abwasserrohr verlegen
  • Das Herstellen von Betonmischungen wird gezeigt