Die Tätigkeit im Überblick

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen unterstützen Pflegefachkräfte wie Gesundheits- und Krankenpfleger/innen oder Altenpfleger/innen bei der Versorgung und Pflege von Patienten. Sie wirken bei Therapiemaßnahmen mit und sorgen für Sauberkeit und Hygiene auf der Station.

Die Ausbildung im Überblick

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschule

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder (a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld, (b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder (c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann, zu erlangen. In Nordrhein-Westfalen sind die Berufsfachschulen (zusammen mit den Schularten Berufliches Gymnasium, Fachschule, Berufsschule und Fachoberschule) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
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Sie dauert in Vollzeit 1-2 Jahre, in Teilzeit 2-4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen finden Beschäftigung
  • in Krankenhäusern, Kliniken, Facharztpraxen und Gesundheitszentren
  • in Altenwohn- und -pflegeheimen
  • in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
  • in Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  • bei ambulanten sozialen Diensten

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Patientenzimmer den Blutdruck einer Patientin messen
  • Im Aufenthaltsraum einen Patientenmonitor einrichten
  • Einen Imbiss für einen Patienten zubereiten
  • Gemeinsam mit einem Krankenpfleger bettlägerigen Patienten umlagern
  • Die Sitzwaage nach der Benutzung desinfizieren
  • Einen Transportwagen mit Essen und Getränken bestücken
  • Vitalwerte eines Patienten dokumentieren
  • Verbrauchsmaterialien zur Wundversorgung auffüllen
  • Blutzuckertester
  • Patientenlift zur Mobilisierung oder Umbettung