Die Tätigkeit im Überblick

Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Umweltverwaltung führen Maßnahmen des technischen Umweltschutzes durch, z.B. in der Wasser- und Abfallwirtschaft oder im Immissions- und Bodenschutz. Dabei bearbeiten sie Verwaltungsvorgänge und prüfen umweltrechtliche Sachverhalte.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen technischen Dienst

Fachworterklärung

Gehobener Dienst

Bezeichnung einer Laufbahngruppe für Beamte. Die Bezeichnungen für Laufbahngruppen können je nach Bundesland variieren. Entsprechungen für "gehobener Dienst" sind "Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt", "Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene", "dritte Qualifikationsebene" sowie "drittes Einstiegsamt".

der Umweltverwaltung erfolgt in der Regel als 15- bis 18-monatiger Vorbereitungsdienst

Fachworterklärung

Vorbereitungsdienst

Ausbildungszeit zur Vorbereitung auf eine Beamtenlaufbahn. Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer Prüfung (z.B. Laufbahn-, Qualifikations- oder große Staatsprüfung) ab.

. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.
In der Regel wird mindestens ein Bachelorstudium vorausgesetzt.

Typische Branchen

Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Umweltverwaltung finden Beschäftigung
  • in staatlichen und kommunalen Umweltämtern
  • bei Behörden für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz
  • in Wasser- und Schifffahrtsämtern
  • in Gewerbeaufsichtsämtern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Labor Auswertungen durchführen
  • Im Büro Gutachten erstellen
  • Im Freien Umweltdaten überprüfen
  • Eintragungen in eine Umweltkarte vornehmen
  • Umweltkonzepte im Team entwickeln
  • Beim Planen von Umweltverträglichkeitsprüfungen
  • Messungen im Rahmen des Lärmschutzes durchführen
  • Beim Überwachen von Anlagen
  • Schadstoffe in Proben bestimmen und die Daten auswerten
  • Bürger telefonisch beraten