Eine Aufstiegsweiterbildung (i.d.R. eine Fachtierarztweiterbildung) bietet die Möglichkeit, sich nach Erteilung der Approbation

Fachworterklärung

Approbation

Speziell in der Medizin und Naturheilkunde: Staatliche Erlaubnis für die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde (bzw. Pharmazie) in vollem Umfang. Der Approbation bedürfen Ärzte/Ärztinnen, Zahnärzte/-ärztinnen, Tierärzte/-ärztinnen, Apotheker/innen, Psychologische Psychotherapeuten und -therapeutinnen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen. Heilpraktiker/innen üben die Heilkunde ohne Approbation aus, d.h. die Erlaubnis nach §1 Abs. 1 Heilpraktikergesetz gestattet nur begrenzte Ausübung von Heilkunde (z.B. Verbot der Verordnung rezeptpflichtiger Arzneimittel). Synonym: Bestallung.
auf bestimmten Gebieten, Teilgebieten und Bereichen weiterzubilden (z.B. als Fachtierarzt/-ärztin im Bereich Klein- und Heimtiere, Öffentliches Veterinärwesen oder Tierschutz).
Ein weiterführendes Studium eröffnet weitere Berufschancen (z.B. durch einen Masterabschluss im Studienfach Tiermedizin).
Eine Promotion

Fachworterklärung

Promotion

Erlangung des Doktorgrades, der je nach fachlicher Ausrichtung einen entsprechenden Zusatz trägt (z.B. Dr. phil. in den Geisteswissenschaften oder Dr. med. in der Humanmedizin). Die Promotion weist die Befähigung zu eigenständiger Forschung an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen nach. Sie baut in der Regel auf einem Hochschulabschluss (z.B. Masterabschluss oder Staatsexamen) auf und ist mit wenigen Ausnahmen Voraussetzung für eine wissenschaftliche Laufbahn. Nach Annahme der Doktorarbeit (Dissertation), die eine eigene wissenschaftliche Leistung mit wesentlichen neuen Ergebnissen darstellt, findet eine mündliche Prüfung in Form einer Disputation (wissenschaftliche Aussprache) statt. Das Promotionsrecht steht in der Regel den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen zu. Promotionsordnungen der einzelnen Hochschulen regeln das Promotionsverfahren.
ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation

Fachworterklärung

Habilitation

Nachweis der Befähigung, ein wissenschaftliches Fach an einer Hochschule bzw. Universität in Forschung und Lehre zu vertreten (Lehrbefähigung). Die Bedingungen zur Habilitation sind im Rahmen der Landesgesetze durch die Habilitationsordnungen der einzelnen Hochschulen festgelegt. Voraussetzung zur Habilitation sind mindestens die Promotion, eine Habilitationsschrift oder mehrere herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen, üblicherweise eine mündliche Prüfung mit einem Fachvortrag und wissenschaftlicher Aussprache (Disputation) vor der Fakultät, eine öffentliche Vorlesung sowie ein Fachgutachten über die didaktischen Leistungen des Bewerbers. Auf Grundlage der erteilten Lehrbefähigung kann eine Lehrberechtigung (auch Lehrbefugnis, Lehrerlaubnis) verliehen werden. Die Unterscheidung von Lehrbefähigung und Lehrberechtigung ist durch ländereigene Gesetzgebungen geregelt, in Bayern z.B. durch das Hochschulgesetz. Die Habilitation bzw. gleichwertige Leistungen im Rahmen einer Juniorprofessur oder in anderen wissenschaftlichen Institutionen im In- und Ausland sind Voraussetzung für die Übertragung eines Lehrstuhls bzw. einer Professur (Berufung).
. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
Mögliche Aufstiegsweiterbildungen
 

3 Ergebnisse

Fachtierarzt/-ärztinTiermedizin (weiterführend)Pharmazie (weiterführend)
BerufsbezeichnungBerufskundliche Gruppe
Fachtierarzt/-ärztin
Weiterbildung nach Studium
Tiermedizin (weiterführend)
Studienfach
Pharmazie (weiterführend)
Studienfach