Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Forsttechnik wirken bei der Planung und Organisation von Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege und Verbesserung der Waldbestände mit.

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Forsttechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben. In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
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Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Forsttechnik finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Forstbetrieben, forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen oder forstlichen Zusammenschlüssen (z.B. Forstbetriebsgemeinschaften oder Waldbesitzervereinigungen), Forstämtern, Naturparks und Tiergehegen
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in Betrieben des Gartenbaus, z.B. in Baumschulbetrieben
  • in Betrieben der Holzbearbeitung wie Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerken
  • bei Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
  • in Lehr- und Versuchsanstalten für Forstwirtschaft
  • bei Landwirtschaftskammern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Forstrevier den Wildbestand durch Bejagung regulieren
  • Im Büro am Telefon mit Holzkäufern über den Preis verhandeln
  • Mit einem Maschinenführer einen Holztransport besprechen
  • Zur Mengenerfassung einen Polter mit Maßband vermessen
  • Die Hiebplanung für den nächsten Tag besprechen
  • Den Personaleinsatz für den Holzeinschlag planen
  • Die Dicke eines zu erhaltenden Biotopbaumes dokumentieren
  • Eine Auszubildende beim Pflanzen von Setzlingen anleiten
  • Nummerierplättchen und Hammer zum Markieren von Holzstämmen
  • Mobiles Aufnahmegerät zur Erfassung von Holzmengen