Die Tätigkeit im Überblick

Sozialtherapeuten und -therapeutinnen therapieren, betreuen und beraten Menschen in Krisensituationen, die z.B. unter Angststörungen oder Depressionen leiden oder suchtkrank sind. Auch die Prävention von Suchterkrankungen sowie die Aufklärung und Beratung Angehöriger gehören zu ihren Aufgaben.

Die Weiterbildung im Überblick

Sozialtherapeut/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

an Bildungsinstituten unterschiedlicher Träger. Sie dauert in Vollzeit 6 Monate, in Teilzeit 1-3 Jahre. Die Weiterbildung ist intern geregelt.

Typische Branchen

Sozialtherapeuten und -therapeutinnen finden Beschäftigung
  • in Einrichtungen des Gesundheits- bzw. Sozialwesens, z.B. in Rehabilitationskliniken für psychisch kranke bzw. suchtkranke Menschen
  • im psychotherapeutischen Bereich von Kliniken oder Praxen
  • in ambulanten oder stationären Einrichtungen zur psychosozialen Betreuung von Menschen in Krisensituationen
  • in betreuten Wohnheimen
  • in Beratungsstellen, z.B. im Bereich Jugend- und Familienberatung und Suchtprävention
  • in sozialtherapeutischen Einrichtungen des Strafvollzugs

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Therapeutisches Gespräch im Gruppenraum
  • In einer Einrichtung Klienten in die Kunsttherapie einführen
  • Computerarbeiten im Büro erledigen
  • Gefahren des Drogenkonsums anhand einer Broschüre erläutern
  • Tagesablauf mit der Kollegin abstimmen
  • Termine mit Patienten per Telefon vereinbaren
  • Individuellen Therapieplan am PC erstellen
  • Dokumentierte Vorgänge in den Ordnern archivieren
  • Gruppentherapeutische Sitzung mit Informationen am Flipchart
  • Erfahrungen und Einschätzungen mit der Kollegin austauschen