Die Tätigkeit im Überblick

Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Fachkräfte der Denkmalpflege sowie aus dem Bau- und Restaurierungswesen beim Schutz von Baudenkmälern.

Die Ausbildung im Überblick

Denkmaltechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschule

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder

(a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld,

(b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder

(c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann,

zu erlangen.

In Nordrhein-Westfalen sind die Berufsfachschulen (zusammen mit den Schularten Berufliches Gymnasium, Fachschule, Berufsschule und Fachoberschule) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

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Sie dauert i.d.R. 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigung
  • bei Behörden, z.B. bei Denkmalschutzbehörden oder Bauämtern
  • in privatwirtschaftlichen Restaurierungsbetrieben
  • in Museen
  • in Ingenieur- und Architekturbüros

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro Bauherren telefonisch beraten
  • Im Freien Vermessungsarbeiten durchführen
  • Für eine Ausschreibung Akten in der Registratur einsehen
  • Mit einem Profilkamm den Abschluss einer Säule erfassen
  • Die Durchführung von Restaurierungsarbeiten planen
  • Mit dem Feldbrett Schäden an einem Baudenkmal kartieren
  • Eine Aufmaßskizze erstellen
  • Bei der Digitalisierung der Aufmaßskizze
  • Mit einem CAD-Programm Konstruktionszeichnungen erstellen
  • Architekturdetails zur Dokumentation fotografieren