Die Tätigkeit im Überblick

Beamte und Beamtinnen im gehobenen Forstdienst verwalten und bewirtschaften Wälder, die im Besitz des Landes oder einer Kommune sind. Außerdem überwachen sie die Einhaltung waldrechtlicher Bestimmungen und beraten private Waldbesitzer in forstwirtschaftlichen Fragen.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen Forstdienst

Fachworterklärung

Gehobener Dienst

Bezeichnung einer Laufbahngruppe für Beamte. Die Bezeichnungen für Laufbahngruppen können je nach Bundesland variieren. Entsprechungen für "gehobener Dienst" sind "Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt", "Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene", "dritte Qualifikationsebene" sowie "drittes Einstiegsamt".

erfolgt als 1- bis 1,5-jähriger Vorbereitungsdienst

Fachworterklärung

Vorbereitungsdienst

Ausbildungszeit zur Vorbereitung auf eine Beamtenlaufbahn. Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer Prüfung (z.B. Laufbahn-, Qualifikations- oder große Staatsprüfung) ab.

. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.
In der Regel wird mindestens ein Bachelorstudium vorausgesetzt.

Typische Branchen

Beamte und Beamtinnen im gehobenen Forstdienst finden Beschäftigung
  • in Forstämtern und -verwaltungen der Kommunen und Länder
  • in Landwirtschafts- und Umweltministerien bzw. -ämtern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Wald mit Arbeiter die Fällung markierter Bäume besprechen
  • Im Büro Kosten und Ertrag der Holzernte zusammenstellen
  • Den Pflanzenbestand in einem abgesteckten Areal aufnehmen
  • Junge Nadelbäume auf Wuchs und Gesundheit kontrollieren
  • Geerntetes Holzvolumen mit Maßband und Messlehre ermitteln
  • Zu hohen Wildbestand durch Abschüsse regulieren
  • Einen Waldbesitzer über den Lichtbedarf von Baumarten beraten
  • Schülern den Aufbau des Waldbodens erläutern
  • Bohrstock zur Entnahme von Bodenproben
  • Fernglas zur Beobachtung von Wildtieren