Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2018 gab es drei Ausbildungsanfänger/innen. Alle zukünftigen Böttcher/innen verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss

Fachworterklärung

Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss

Bezeichnung für den Schulabschluss, der mit Abschluss der 10. Klasse erreicht wird. Je nach Bundesland kann der Abschluss auch (Werk-)Realschulabschluss, mittlere Reife, Fachoberschulreife, erweiterte Berufsbildungsreife, mittlerer (Schul-)Abschluss, qualifizierter bzw. erweiterter Realschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Wirtschaftsschulabschluss oder (Erweiterter/Qualifizierter) Sekundarabschluss I ( - Realschulabschluss) lauten. Er wird in einer Realschule (plus), Werkrealschule, (Integrierten) Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Regelschule, Mittelstufenschule, Regionalen Schule, Oberschule, Stadtteilschule, Mittelschule oder an einem Gymnasium bzw. an einer Gesamtschule erworben. Der mittlere Bildungsabschluss berechtigt den Absolventen/die Absolventin zum Besuch weiterführender allgemeinbildender oder beruflicher Schulen (z.B. gymnasiale Oberstufe, Fachoberschule, Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Berufskollegs u.a.m.). Für den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Ein nachträglicher Erwerb an Abendschulen ist möglich. Synonym: mittlerer Schulabschluss.
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Quelle:
Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI)

Fachworterklärung

Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI)

Quelle: "Datensystem Auszubildende" des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31.12.); Absolutwerte aus Datenschutzgründen jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet; der Insgesamtwert kann deshalb von der Summe der Einzelwerte abweichen.
des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

Mathematik:

Die Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung benötigen angehende Böttcher/innen u.a. für Flächen- und Raumberechnungen.

Physik/Chemie:

In der Ausbildung gehen künftige Böttcher/innen mit unterschiedlichen Materialien um. Kenntnisse in Physik und Chemie erleichtern das Verständnis für deren Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten.

Werken/Technik:

Holzbearbeitung sowie verschiedene handwerkliche Techniken gehören zum Ausbildungsalltag im Böttcherhandwerk. Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik sind daher von Nutzen. Angehende Böttcher/innen lesen Zeichnungen und fertigen ggf. Skizzen und Pläne an. Erfahrungen im technischen Zeichnen sind hier hilfreich.