Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das novellierte Berufsbildungsgesetz
über die Mindestvergütung geregelt. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Korbwaren- und Kinderwagenindustrie (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 560
2. Ausbildungsjahr: € 640
3. Ausbildungsjahr: € 740
Quelle:
IG Metall, Stand Oktober 2018
Aktuell besteht nur im Bundesland Bayern eine tarifvertragliche Regelung für die Industrie.
Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.
Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Informationen zur Ausbildungsvergütung in den einzelnen Bundesländern

Bayern
 

Erweiterte Informationen - Ausbildungsvergütung
 

Ausbildungskosten

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Ggf. entstehen Kosten, z.B. für Lernmittel, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.
Informationen der Bundesagentur für Arbeit: Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)