Die Tätigkeit im Überblick

Arbeitserzieher/innen planen und gestalten arbeitserzieherische und arbeitstherapeutische Maßnahmen für Menschen mit und ohne Behinderung mit dem Ziel, sie (wieder) in die Arbeitswelt zu integrieren.

Die Weiterbildung im Überblick

Arbeitserzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben.

In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre, woran sich ein einjähriges Berufspraktikum zur staatlichen Anerkennung anschließt. In der berufsbegleitenden Teilzeitform dauert die Weiterbildung einschließlich berufspraktischer Abschnitte 3 Jahre.

Typische Branchen

Arbeitserzieher/innen finden Beschäftigung
  • in Einrichtungen der Resozialisierung, Rehabilitation und Erziehung, z.B. Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Berufsförderungswerken oder Zentren für berufliche Wiedereingliederung
  • bei sozialen Beratungsstellen
  • in psychiatrischen Krankenhäusern (z.B. für suchtkranke Menschen)
  • in Einrichtungen des Justizvollzugs

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Montagehalle die Gestaltung eines Arbeitsplatzes besprechen
  • Im Büro Informationen für einen Entwicklungsbericht einholen
  • Die gelungene Computerarbeit einer betreuten Person loben
  • Einen jungen Mann beim Bügeln eines T-Shirts anleiten
  • Die korrekte Montage eines Ventils kontrollieren
  • Im Gruppengespräch das Arbeits- und Sozialverhalten fördern
  • Im Team individuelle Fördermaßnahmen für betreute Personen planen
  • Mit einem Mitarbeiter Übungen für Montagearbeiten entwickeln
  • Kleinserie gefertigter Holzschemel
  • Skizze einer Arbeitsplatzaufteilung