Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für Fleischer ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung. Die 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Fachworterklärung

Rehabilitationseinrichtung

Rehabilitationseinrichtungen bieten Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft oder am Arbeitsleben an. Es gibt Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation (wie Reha-Kliniken), Einrichtungen zur Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (z.B. heilpädagogische Einrichtungen) und Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation.

Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation findet für Menschen mit Behinderung die berufliche Erstausbildung in der Regel in Berufsbildungswerken (BBW) statt. Eine berufliche Weiterbildung erfolgt meist in Berufsförderungswerken (BFW). Aber auch an sonstigen Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation ist für Menschen mit Behinderung eine Aus- und Weiterbildung möglich, insbesondere bei Einrichtungen freier und gemeinnütziger Träger.

durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Fleischer/in.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Fleischer erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Fleischverarbeitungsraum Arbeitsmittel fachgerecht reinigen
  • In der Küche am Vakuumiergerät Fleischwaren einschweißen
  • Eine Gewürzmischung grammgenau zur Fleischmaße im Mixer geben
  • Im Verkaufsraum Wurstscheiben für eine Tellersülze abwiegen
  • Ein Fleischstück mit dem Fleischermesser zerlegen
  • Fleisch- bzw. Filetspieße marinieren
  • Bratwurstmett in Därme füllen und zu Würsten abdrehen
  • Griebenschmalz zum Verkauf in Portionsbecher abfüllen
  • Schweinekeule zur weiteren Zerlegung
  • Würste im Brühkessel