Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2019 gab es 15 Ausbildungsanfänger/innen. Alle zukünftigen Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Handwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern verfügten über die Hochschulreife

Fachworterklärung

Hochschulreife

Mit dem Erwerb einer Hochschulreife wird die Zugangsberechtigung zum Studium an Hochschulen (Universitäten bzw. Hochschulen mit vergleichbarer Aufgabenstellung, Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Dualen Hochschulen) und Berufsakademien bzw. zu Sonderausbildungen für Abiturientinnen und Abiturienten erlangt.

Man unterscheidet im deutschen Bildungssystem zwischen der allgemeinen Hochschulreife (Abitur), die in der Regel mit dem erfolgreichen Besuch der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Oberschulen, Gemeinschaftsschulen, Beruflichen Gymnasien, Fachgymnasien oder Gesamtschulen erworben wird und zum Studium aller Fächer an allen Hochschulen berechtigt, und der fachgebundenen Hochschulreife, die nach erfolgreichem Besuch der Berufsoberschule verliehen wird und eine fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung darstellt.

Mit der fachgebundenen Hochschulreife können im Gegensatz zur allgemeinen Hochschulreife lediglich Studiengänge besucht werden, auf die der Schulabschluss inhaltlich vorbereitet hat. Die Hochschulreife kann auch nachträglich z.B. an Abendgymnasien, Abendschulen oder Kollegs erworben werden. Darüber hinaus gibt es auch Wege des Hochschulzugangs für besonders befähigte Berufstätige ohne Hochschulreife.

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Quelle:
Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI)

Fachworterklärung

Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI)

Quelle: "Datensystem Auszubildende" des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31.12.); Absolutwerte aus Datenschutzgründen jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet; der Insgesamtwert kann deshalb von der Summe der Einzelwerte abweichen.

des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

Wirtschaft/Recht:

Wer fundierte Kenntnisse in Wirtschaft und Recht hat, ist im Vorteil, denn bereits während der Ausbildung wirken die angehenden Verwaltungsfachangestellten daran mit, Rechtsvorschriften anzuwenden.

Deutsch:

Das Bearbeiten des Schriftverkehrs sowie das Anfertigen von Protokollen gehören zum Ausbildungsalltag. Besonders Sicherheit in der Rechtschreibung, im Satzbau und im Ausdruck ist hier erforderlich.

Mathematik:

Da die angehenden Verwaltungsfachangestellten auch lernen, Vorgänge im Haushalts- und Rechnungswesen zu bearbeiten, sind Kenntnisse in Mathematik, z.B. in der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, wichtig.

Politik/Sozialkunde:

Gute Kenntnisse in diesen Fächern erleichtern es den angehenden Verwaltungsfachangestellten dieser Fachrichtung, Zusammenhänge des Sozialsystems zu verstehen.