Die Tätigkeit im Überblick

Modedesigner/innen entwerfen und gestalten Damen-, Herren-, Kinder- sowie Sportbekleidung, setzen Entwürfe in fertigungsreife Schnittmuster um und koordinieren Arbeitsschritte in Marketing und Produktion.

Die Ausbildung im Überblick

Modedesigner/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschulen

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger, höchstens dreijähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder

(a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld,

(b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder

(c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann,

zu erlangen.

Je nach Bundesland und Schulform kann ein höherwertiger Schulabschluss erworben werden (Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife).

und Berufskollegs

Fachworterklärung

Berufskollegs

In Baden-Württemberg sind Berufskollegs (BK) berufliche Bildungseinrichtungen, die einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen. Sie führen je nach Bildungsgang in 1 bis 3 Jahren zu einer beruflichen Grund- oder Erstqualifikation und können bei mindestens 2-jähriger Dauer mit Zusatzunterricht auch zur Fachhochschulreife führen. Das Berufskolleg wird i.d.R. als Vollzeitschule geführt; in Verbindung mit betrieblicher Ausbildung kann es auch in Teilzeitform besucht werden. Daneben gibt es 1-jährige Berufskollegs, an denen nach einer Berufsausbildung die Fachhochschulreife erworben werden kann.

In Nordrhein-Westfalen werden die beruflichen Schulen (die Schularten Berufsschule, Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

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Sie dauert 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
Darüber hinaus gibt es Ausbildungen, die nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt werden.

Typische Branchen

Modedesigner/innen finden Beschäftigung
  • in Modeateliers
  • in Entwurfsabteilungen bei Bekleidungsherstellern
  • bei Film- und Fernsehanstalten oder an Theatern

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Entwurfsatelier Stoffmuster zusammenstellen
  • In der Werkstatt fertige Jackenmodelle überprüfen
  • Im Büro den Stoffbedarf für die Bekleidungsfertigung ermitteln
  • Bei der Planung einer Kollektion Knöpfe aussuchen
  • Beim Zuschneiden von Stoffen
  • Revers eines Erstschnitts bei Anprobe an der Puppe verändern
  • Musterschnitte in fertigungsreife Schnitte umarbeiten
  • Stoffmuster für die Entwurfszeichnungen  auswählen
  • Schnittlagebilder am Computer erstellen
  • Stoffe auf ihre Verwendbarkeit für eine Kollektion prüfen