Die Tätigkeit im Überblick

Sozialassistenten und -assistentinnen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern.

Die Ausbildung im Überblick

Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschule

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder (a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld, (b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder (c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann, zu erlangen. In Nordrhein-Westfalen sind die Berufsfachschulen (zusammen mit den Schularten Berufliches Gymnasium, Fachschule, Berufsschule und Fachoberschule) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
, die 2 Jahre dauert.
Darüber hinaus gibt es Ausbildungen, die nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt werden.

Typische Branchen

Sozialassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung
  • in Wohn- und Pflegeheimen für betreuungsbedürftige Menschen
  • in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung
  • bei ambulanten sozialen Diensten
  • in Kindergärten und -horten
  • in Privathaushalten betreuungsbedürftiger Personen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Küche einer Jugendhilfeeinrichtung
  • Im Gruppenraum beim gemeinsamen Spiel
  • Fallbesprechung im Besprechungsraum
  • Hilfe bei der Hausaufgabenerledigung
  • Unterstützung beim Wäschewaschen
  • Ausflugsplanung in der Gruppe
  • Bei der Beratung in Schulfragen
  • Beratung in Berufsangelegenheiten
  • Beim Führen des Gruppentagesbuches
  • Ein Teamgespräch wird abgehalten