Die Tätigkeit im Überblick

Landwirtschaftsmeister/innen leiten in landwirtschaftlichen Betrieben die Arbeiten bei der pflanzlichen und tierischen Produktion, arbeiten praktisch mit und stellen die Qualität sowie die Vermarktung ihrer Produkte sicher. Sie erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Die Weiterbildung im Überblick

Landwirtschaftsmeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Landwirtschaftsmeister/innen finden Beschäftigung in erster Linie
  • in landwirtschaftlichen Betrieben
  • bei landwirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen, z.B. Maschinenringen
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalten
  • in der öffentlichen Agrarverwaltung, bei Landwirtschaftskammern oder Bauernverbänden

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Freien das Ausbringen der Saat überwachen
  • Im Büro telefonisch Saatgut bestellen
  • Lehrveranstaltungen in Schulungsräumen durchführen
  • Einen Feldversuch in der Maisproduktion überprüfen
  • Die Kosten eines Produktionsverfahrens ermitteln
  • Den Futtermitteleinsatz in der Tierproduktion festlegen
  • Mitarbeitern die Einsatzorte der Maschinen erläutern
  • Gemeinsam mit einem Landwirt die Saattiefe festlegen
  • Den Ernteablauf planen
  • Mit einer Auszubildenden den Mähdrescher kontrollieren