Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

Chemie:

Kenntnisse in Chemie sind wichtig, da in der Medizintechnik chemische Verfahren häufig zur Anwendung kommen, etwa wenn die Konzentration und elektrische Leitfähigkeit von Lösungen bestimmt werden. Für das Verständnis der nuklearmedizinischen Ausbildungsinhalte benötigt man radiochemische Kenntnisse.

Physik:

Ebenso werden physikalische Verfahren angewendet. Insbesondere sind Kenntnisse über Elektrodynamik, elektromagnetische Wellen, Magnetismus und Kernphysik von Vorteil.

Biologie:

Krankheit und Heilung sind biologische Vorgänge. Wer sich mit biologischen Sachverhalten auskennt, ist bei der Ausbildung im Vorteil, z.B. um zu verstehen, wie diagnostische Radiologie und Strahlentherapie eingesetzt werden und wie Strahlung auf den Körper wirkt.

Mathematik:

Wer Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung beherrscht, erleichtert sich in der Ausbildung z.B. das Berechnen von Dosis und Dosisleistung und von Impulsraten und Korrekturfaktoren.

Deutsch:

Angehende Medizinisch-technische Radiologieassistenten und -assistentinnen dokumentieren z.B. Untersuchungsergebnisse oder informieren Patienten über mögliche Risiken der Untersuchung. Gute mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie Sicherheit in der Rechtschreibung und Zeichensetzung sind daher erforderlich.

Englisch:

Sowohl die medizintechnische Fachliteratur als auch Fachbegriffe sind häufig in Englisch. Mit guten Englischkenntnissen ist man deshalb in der Ausbildung im Vorteil.

Latein:

Wer auf Kenntnisse in Latein zurückgreifen kann, hat es beim Erlernen der medizinischen Fachterminologie leichter.