Die Tätigkeit im Überblick

Fachärzte und -ärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie erkennen und behandeln psychische, psychosomatische

Fachworterklärung

Psychosomatik

Speziell in der Medizin: Lehre von Entstehung, Verlauf und Behandlung körperlicher Krankheiten, die durch das Zusammen- bzw. Aufeinanderwirken von Psyche (Seele) und Physis (Körper) entstehen.
, entwicklungsbedingte und neurologische

Fachworterklärung

Neurologie

Nervenheilkunde: Lehre von den Nerven und Nervenerkrankungen.
Erkrankungen. Auch psychische und soziale Verhaltensauffälligkeiten gehören zu ihrem Aufgabengebiet.

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt/-ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
an Universitäts- oder Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, wie z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Schwerpunktweiterbildung dauert weitere 2-3 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Weiterbildung auf Grundlage der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.
Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Typische Branchen

Fachärzte und -ärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Krankenhäusern und Hochschulkliniken
  • in Facharztpraxen
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in der medizinischen Forschung und Lehre

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Einen Arztbrief im Büro erstellen
  • Im Behandlungsraum Gruppentherapien durchführen
  • Am Empfang Verwaltungsaufgaben erledigen
  • Eine Therapiesitzung leiten
  • Eine Blutabnahme zur Diagnosefindung überwachen
  • In der Fachliteratur recherchieren
  • Einen Patienten über Therapiemöglichkeiten beraten
  • Den Medikamentenbestand überprüfen
  • Mit einer Kollegin Behandlungsmethoden absprechen
  • Am PC ein fachärztliches Gutachten verfassen