Die Tätigkeit im Überblick

Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung übernehmen Ingenieuraufgaben bei Entwurf, Planung, Bau, Betrieb und Unterhaltung von Bundeswasserstraßen einschließlich der zugehörigen Wasserbauwerke und technischen Anlagen.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erfolgt als 1-jähriger Vorbereitungsdienst

Fachworterklärung

Vorbereitungsdienst

Ausbildungszeit zur Vorbereitung auf eine Beamtenlaufbahn. Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer Prüfung (z.B. Laufbahn-, Qualifikations- oder große Staatsprüfung) ab.

. Sie ist durch Verordnungen des Bundes geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.
In der Regel wird mindestens ein Bachelorstudium vorausgesetzt.
Hinweis: Die Laufbahnbefähigung für den gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung kann auch im Rahmen eines geeigneten ingenieurwissenschaftlichen Bachelor

Fachworterklärung

Bachelor

Auch: Bakkalaureus

Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im zweistufigen Studiensystem, der zum Einstieg in das Berufsleben sowie zu einem weiterführenden Masterstudium befähigt.

Abschlussbezeichnungen nach Fächergruppe:

Bachelor of Arts/Bakkalaureus Artium (B.A.): Wirtschaftswissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport, Sportwissenschaft, Sozial-, Kunstwissenschaft

Bachelor of Science/Bakkalaureus Scientiarum (B.Sc.): Mathematik, Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften

Bachelor of Engineering (B.Eng.): Ingenieurwissenschaften

Bachelor of Laws (LL.B.): Rechtswissenschaften

Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung nach demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt, bei den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften nach der inhaltlichen Ausrichtung des Studiengangs. Fachliche Zusätze zu den Abschlussbezeichnungen sind ausgeschlossen.

studiums an einer mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes kooperierenden Hochschule

Fachworterklärung

Hochschulen

Hochschulen sind staatliche und staatlich anerkannte Bildungseinrichtungen des tertiären Bereichs. Zu ihnen zählen die forschungsorientierten Universitäten und die ihnen gleichgestellten Hochschulen wie z.B. Kirchliche und Philosophisch-Theologische Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen oder Pädagogische Hochschulen. Ihnen gemeinsam ist das Promotionsrecht. Daneben gibt es praxis- und anwendungsorientierte Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Duale Hochschulen.

erworben werden. Die Laufbahnausbildung wird dann parallel zum Bachelorstudium absolviert.

Typische Branchen

Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung finden Beschäftigung in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, z.B. in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen oder den nachgeordneten Wasser- und Schifffahrtsämtern mit Außenbezirken und Neubauämtern.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro Probleme der Verwaltungsorganisation lösen
  • Auf dem Schiff Prüf- und Kontrollberichte verfassen
  • Die Instandsetzung von Wasserbauwerken im Freien überwachen
  • Bei der Kontrolle einer Schleuse
  • Aufbereitung von Geodaten am Rechner
  • Pläne für neue Wasserbauwerke besprechen
  • Die Maschinentechnik für neue Anlagen planen
  • Überprüfung des Baumaterials
  • Funktionen der Bauleitung wahrnehmen
  • Bei der Bauüberwachung mit der Strompolizei zusammenarbeiten