Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • welche verschiedenen Anwerbungsmöglichkeiten und Auswahlinstrumente es gibt, wie man mit potenziellen Bewerbern in Kontakt tritt und deren Einstellungs- und Vermittlungsvoraussetzungen prüft
  • wie Vertragsunterlagen und Einstellungsdokumente zusammengestellt werden
  • wie man Personalakten führt, Arbeitsnachweise, Fehlzeiten und Urlaubsplanung dokumentiert sowie Entgeltabrechnungen erstellt und welche Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit zu beachten sind
  • wie man Anforderungs- und Bewerberprofile abgleicht, Bewerberprofile ermittelt und dokumentiert sowie Auswahlentscheidungen trifft und begründet
  • wie Maßnahmen zur Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen umzusetzen sind
  • was man über Kundenbindung, Kundenbetreuung und Marketingmaßnahmen wissen muss
  • wie man Konfliktsituationen analysiert, Lösungsstrategien anwendet und die eigenen Handlungsmöglichkeiten einschätzt
  • was man über Rechtsvorschriften zur Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitsvermittlung wissen muss
  • wie Statistiken für Controlling

    Fachworterklärung

    Controlling

    Der Begriff bezeichnet eine Teilaufgabe der Unternehmensführung, die Planungs-, Kontroll- und Koordinationsaufgaben zur Steuerung des Unternehmens beinhaltet und Informationen als Grundlage für Entscheidungen liefert.
    erstellt und ausgewertet sowie Berichte erstellt werden
  • wie man Personalentwicklungen sowie Weiterbildungen plant und den Mitarbeitern im Gespräch berufliche Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzeigt, wie man Zielvereinbarungen vornimmt und Mitarbeiterbeurteilungen vornimmt
Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Personalsachbearbeitung durchführen, Personaldienstleistungen vermarkten, Personal führen und fördern)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Zusatzqualifikationen

  • Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss

    Fachworterklärung

    Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss

    Bezeichnung für den Schulabschluss, der mit Abschluss der 10. Klasse erreicht wird. Je nach Bundesland kann der Abschluss auch (Werk-)Realschulabschluss, mittlere Reife, Fachoberschulreife, erweiterte Berufsbildungsreife, mittlerer (Schul-)Abschluss, qualifizierter bzw. erweiterter Realschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Wirtschaftsschulabschluss oder (Erweiterter/Qualifizierter) Sekundarabschluss I ( - Realschulabschluss) lauten. Er wird in einer Realschule (plus), Werkrealschule, (Integrierten) Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Regelschule, Mittelstufenschule, Regionalen Schule, Oberschule, Stadtteilschule, Mittelschule oder an einem Gymnasium bzw. an einer Gesamtschule erworben. Der mittlere Bildungsabschluss berechtigt den Absolventen/die Absolventin zum Besuch weiterführender allgemeinbildender oder beruflicher Schulen (z.B. gymnasiale Oberstufe, Fachoberschule, Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Berufskollegs u.a.m.). Für den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Ein nachträglicher Erwerb an Abendschulen ist möglich. Synonym: mittlerer Schulabschluss.
    die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich - über die Erstausbildung hinaus - zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Weitere Informationen erteilt z.B.:
    Europaassistent/in

  • Die Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" soll angehende Kaufleute dazu befähigen, typische berufliche Aufgabenstellungen in einer Fremdsprache wie Englisch zu bearbeiten und z.B. Telefonate und Gespräche zu führen oder Geschäftsbriefe zu verfassen. Für den Erwerb der Zusatzqualifikation absolvieren die Auszubildenden eine Prüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Weitere Informationen erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer, z.B.:
    IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende

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