Die Tätigkeit im Überblick

Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung betreuen Kinder und Jugendliche in familienergänzenden bzw. familienersetzenden Einrichtungen.

Die Ausbildung im Überblick

Erzieher/in für Jugend- und Heimerziehung ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben. In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
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Sie dauert in Vollzeit 3-4 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung finden Beschäftigung
  • in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen
  • in Jugend- und Familienberatungsstellen
  • in Tagesstätten für Menschen mit Behinderung
  • in Internaten, Sonder- und Gesamtschulen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Aufenthaltsraum ein Gespräch mit einer Angehörigen führen
  • Im Freien mit Jugendlichen Volleyball spielen
  • Ein Mädchen bei der Bewältigung einer Trennungssituation unterstützen
  • Einen Jugendlichen bei der Zubereitung einer Mahlzeit anleiten
  • Bei Bastelarbeiten handwerkliche Fähigkeiten vermitteln
  • Beim Erstellen eines Bewerbungsschreibens beraten
  • Ein Musikstück für eine Geburtstagsfeier einüben
  • Im Büro ein Gutachten für das Jugendamt besprechen
  • Bausteine für jüngere Kinder
  • Fachliteratur zur politischen Bildung