Die Tätigkeit im Überblick

Motopäden und Motopädinnen fördern, unterstützen und begleiten als Fachkräfte für psychomotorische Körper- und Bewegungsarbeit Menschen jeden Alters bei der Entwicklung ihrer sensomotorischen, sozial-emotionalen und kognitiven Kompetenzen. Bei vorhandenen Einschränkungen oder (drohenden) Behinderungen wenden sie auch mototherapeutische Maßnahmen an.

Die Weiterbildung im Überblick

Motopäde/Motopädin ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben.

In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

. Sie dauert in Vollzeit 1 Jahr, in Teilzeit 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Motopäden und Motopädinnen finden Beschäftigung
  • in Krankenhäusern (z.B. psychiatrische, pädiatrische, psychosomatische Stationen oder Kliniken), Rehabilitiations- oder Kurkliniken
  • in Praxen für Mototherapie, Facharztpraxen, Gemeinschaftspraxen für Physio- und Ergotherapie
  • in Beratungs- und Förderstellen
  • in Alten-, Pflege-, Kinderheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • in Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche, z.B. inklusive Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendwohnheime
  • in Sport- und Gesundheitseinrichtungen, z.B. Behindertensportvereine
  • in Bildungseinrichtungen, z.B. Förderschulen, Familienbildungsstätten, Berufsförderungswerke

Systematikinformationen zum Beruf