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Kurzbeschreibung

Die Tätigkeit im Überblick

Heilerziehungspflegehelfer/innen pflegen, erziehen und fördern Menschen mit Behinderung.

Die Ausbildung im Überblick

Heilerziehungspflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschule

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder (a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld, (b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder (c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann, zu erlangen. In Nordrhein-Westfalen sind die Berufsfachschulen (zusammen mit den Schularten Berufliches Gymnasium, Fachschule, Berufsschule und Fachoberschule) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
, die 1-2 Jahre dauert.

Typische Branchen

Heilerziehungspflegehelfer/innen finden Beschäftigung
  • in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung
  • in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
  • in Kindergärten
  • in ambulanten sozialen Diensten
Erläuterung zu Systematikinformationen zum Beruf

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Aufenthaltsraum zum gemeinsamen Singen animieren
  • Im Freien die Fortbewegung mit der Gehhilfe trainieren
  • Nach dem Toilettengang beim Händewaschen assistieren
  • Zum selbständigen Bügeln der eigenen Kleidung anleiten
  • Einen Spielenachmittag zur Freizeitgestaltung durchführen
  • Einen Mann im Rollstuhl zu einem Therapietermin bringen
  • Vor einem Ausflug die Jacke anziehen
  • Im Team die Fördermöglichkeiten für einen Bewohner erörtern
  • Für Rollstuhlfahrer geeigneter Herd
  • Speziallöffel für bewegungseingeschränkte Menschen