Die Tätigkeit im Überblick

Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen betreuen und fördern Menschen mit Behinderung.

Die Ausbildung im Überblick

Heilerziehungspflegeassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschulen

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger, höchstens dreijähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder

(a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld,

(b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder

(c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann,

zu erlangen.

Je nach Bundesland und Schulform kann ein höherwertiger Schulabschluss erworben werden (Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife).

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Sie dauert in Vollzeit 1-2 Jahre, in Teilzeit 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung
  • in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung
  • in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
  • in Kindergärten
  • bei ambulanten sozialen Diensten

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Aufenthaltsraum zum gemeinsamen Singen animieren
  • Im Freien die Fortbewegung mit der Gehhilfe trainieren
  • Nach dem Toilettengang beim Händewaschen assistieren
  • Zum selbständigen Bügeln der eigenen Kleidung anleiten
  • Einen Spielenachmittag zur Freizeitgestaltung durchführen
  • Einen Mann im Rollstuhl zu einem Therapietermin bringen
  • Vor einem Ausflug die Jacke anziehen
  • Im Team die Fördermöglichkeiten für einen Bewohner erörtern
  • Für Rollstuhlfahrer geeigneter Herd
  • Speziallöffel für bewegungseingeschränkte Menschen