Die Tätigkeit im Überblick

Immobilienassistenten und -assistentinnen unterstützen Fachkräfte der Immobilienwirtschaft bei der Verwaltung, der Vermittlung, dem Erwerb oder Verkauf von Grundstücken, Wohnhäusern, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Geschäftsräumen.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung Immobilienassistent/in ist eine doppelt qualifizierende Erstausbildung. Sie führt zu einem Abschluss im anerkannten Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann/-frau (duale Berufsausbildung) und parallel dazu zu dem von der zuständigen Industrie- und Handelskammer geregelten Abschluss Immobilienassistent/in. Die 2-jährige Ausbildung wird an einem Berufskolleg

Fachworterklärung

Berufskolleg

Schulform in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Speziell in Baden-Württemberg: Berufskollegs sind berufliche Bildungseinrichtungen, die einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen. Sie führen je nach Bildungsgang in 1 bis 3 Jahren zu einer beruflichen Erstqualifikation und können bei mindestens 2-jähriger Dauer mit Zusatzunterricht auch zur Fachhochschulreife führen. Das Berufskolleg wird i.d.R. als Vollzeitschule geführt; in Verbindung mit betrieblicher Ausbildung kann es auch in Teilzeitform besucht werden. Daneben gibt es 1-jährige Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife.

Speziell in Nordrhein-Westfalen: Hier werden die beruflichen Schulen (Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Fachschule, Berufliches Gymnasium) sowie ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge als Berufskollegs bezeichnet. Alle Bildungsgänge am Berufskolleg führen zu einer beruflichen Qualifizierung (z.B. Berufsabschlüsse oder eine berufliche Grundbildung). Gleichzeitig können die allgemeinbildenden Abschlüsse der Sekundarstufe II erworben bzw. die der Sekundarstufe I nachgeholt werden.

und in Wirtschaftsbetrieben durchgeführt.
Daneben gibt es die Möglichkeit, einen Abschluss als Immobilienassistent/in im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben.

Typische Branchen

Immobilienassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung
  • in der Wohnungs- und Immobilienbranche, z.B. in Immobilienmakler- und -verwaltungsbüros
  • bei Wohnungsbau-, Immobilien- und Sanierungsgesellschaften
  • in Unternehmen aus dem Bereich Facility-Management
  • bei Bausparkassen, Banken und Versicherungen
  • bei Liegenschaftsbehörden

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Kosten von Bauprojekten im Büro prüfen
  • Planen von Bauprojekten im Besprechungsraum
  • Besichtigung eines Gebäudes vor Ort
  • Bauvorhaben überwachen und abrechnen
  • Baumaßnahmen mit dem Kunden besprechen
  • Mit einer Kollegin einen Bauplan ausarbeiten
  • Schäden an Objekten prüfen und dokumentieren
  • Kontakt zu potenziellen Käufern pflegen
  • Sich über neue gesetzliche Regelungen informieren
  • Reparaturmeldungen bearbeiten