Die Tätigkeit im Überblick

Feinwerkmechanikermeister/innen organisieren in Betrieben des Feinwerkmechaniker-Handwerks die Arbeitsprozesse, arbeiten ggf. auch praktisch mit und stellen die Qualität sowie die Vermarktung der Produkte sicher. Sie bilden Auszubildende aus, führen Mitarbeiter/innen und betreuen Kunden sowie Lieferanten.

Die Weiterbildung im Überblick

Feinwerkmechanikermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung im zulassungspflichtigen

Fachworterklärung

Zulassungspflichtiges Handwerk

Handwerk, das bei unsachgemäßer Ausübung mit erheblichen Gefahren für die Gesundheit und das Leben der ausübenden Handwerker/innen sowie Dritter verbunden ist. Um ein zulassungspflichtiges Handwerk selbstständig betreiben zu dürfen, ist ein Befähigungsnachweis erforderlich. Dieser wird in der Regel durch die Meisterprüfung oder eine sechsjährige Gesellentätigkeit im entsprechenden Handwerk (vier Jahre davon in leitender Stellung) erbracht.

Zulassungspflichtige Handwerke sind in der Handwerksordnung (Anlage A) aufgeführt.

Außerdem gibt es zulassungsfreie Handwerke und handwerksähnliche Gewerbe.

Feinwerkmechaniker-Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Feinwerkmechanikermeister/innen finden Beschäftigung
  • in Betrieben des Maschinen- und Werkzeugbaus
  • bei Herstellern feinmechanischer und elektrischer Messinstrumente
  • in Firmen des Kraftfahrzeugbaus

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Werkhalle einen Probelauf am Fräszentrum überwachen
  • Im Messlabor eine Koordinatenmessmaschine einrichten
  • Auszubildenden die Funktion einer Drehmaschine erklären
  • Das CNC-Programm für ein Bauteil am Bearbeitungszentrum testen
  • Mit einem Kunden konstruktive Änderungen bestellter Teile besprechen
  • Mit CAM-Software den Fertigungsablauf  eines Bauteils optimieren
  • Fertigungsaufträge mit ERP-Software anhand der Maschinenbelegung planen
  • Vor der Auslieferung an den Kunden eine Vorrichtung justieren
  • Digitale Messschraube für Messgenauigkeit im Mikrometerbereich
  • Vorrichtung zur optischen Kontrolle von Produkten und Werkzeugen