Die Tätigkeit im Überblick

Industriemeister/innen der Fachrichtung Medizintechnik steuern in der medizintechnischen Fertigung die Arbeitsprozesse und überwachen Produktionsabläufe. Sie stellen die Qualität der Produkte sicher und sind neben kaufmännischen Aufgaben auch für die Personalführung und -entwicklung und betriebliche Ausbildung zuständig.

Die Weiterbildung im Überblick

Industriemeister/in der Fachrichtung Medizintechnik ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Industriemeister/innen der Fachrichtung Medizintechnik finden Beschäftigung in medizintechnischen Fertigungsbetrieben.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Produktionshalle eine Vakuumgießanlage einrichten
  • Im Büro Fertigungskosten für Chirurgiegeräte kalkulieren
  • Fehlersuche an einer automatischen Presse für Sterilkörbe
  • Einer Auszubildenden Arbeiten unter dem Mikroskop erklären
  • Prüfergebnisse von Bauteilen chirurgischer Geräte dokumentieren
  • Eine 3D-Messanlage zur präzisen Bauteilvermessung testen
  • Bei der Montage eines Hauttransplantationsgerätes anleiten
  • Den Schichtplan anhand der aktuellen Auftragslage erstellen
  • PC mit Software zur Steuerung einer 3D-Messanlage
  • Zangenschere für die Montage kleinteiliger Chirurgiegeräte