Die Tätigkeit im Überblick

Beamte und Beamtinnen im höheren Kriminaldienst leiten größere Dienststellen und Einrichtungen der Kriminalpolizei. Sie regeln den Einsatz der Kriminalpolizei, wirken bei der Organisation und technischen Ausrüstung verantwortlich mit und nehmen Aufsichtsaufgaben wahr.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im höheren Kriminaldienst

Fachworterklärung

Höherer Dienst

Bezeichnung einer Laufbahngruppe für Beamte. Die Bezeichnungen für Laufbahngruppen können je nach Bundesland variieren. Entsprechungen für "höherer Dienst" sind "Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt", "Laufbahngruppe 2, zweite Einstiegsebene", "vierte Qualifikationsebene" sowie "viertes Einstiegsamt".

erfolgt als 2-jähriges Masterstudium. Sie ist durch Verordnung der Deutschen Hochschule

Fachworterklärung

Hochschulen

Hochschulen sind staatliche und staatlich anerkannte Bildungseinrichtungen des tertiären Bereichs. Zu ihnen zählen die forschungsorientierten Universitäten und die ihnen gleichgestellten Hochschulen wie z.B. Kirchliche und Philosophisch-Theologische Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen oder Pädagogische Hochschulen. Ihnen gemeinsam ist das Promotionsrecht. Daneben gibt es praxis- und anwendungsorientierte Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Duale Hochschulen.

Ein grundständiges Hochschulstudium dauert je nach Hochschule, Fach oder angestrebtem Abschluss zwischen 6 und 13 Semestern.

der Polizei
sowie durch Verordnungen des Bundes und der Bundesländer geregelt und führt zu einer Masterprüfung.
In der Regel wird mindestens ein Hochschulstudium vorausgesetzt.

Typische Branchen

Beamte und Beamtinnen im höheren Kriminaldienst finden Beschäftigung bei Institutionen des Bundes oder der Länder, z.B. in Kriminalkommissariaten, Landeskriminalämtern oder im Bundeskriminalamt.

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention im Büro planen
  • Im Unterrichtsraum eine Schulung abhalten
  • Überwachen von Ermittlungsarbeiten im Einsatzzentrum
  • Analyse der Spurensicherung koordinieren
  • Planung des Personaleinsatzes von Polizeikräften
  • Bei der Leitung einer Ermittlungsgruppe
  • Eine Mitarbeiterin anweisen
  • Beim Auswerten von kriminaltechnischen Unterlagen
  • Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention besprechen
  • Telefonischer Austausch mit den Leitern anderer Sachbereiche