Die Tätigkeit im Überblick

Pferdewirtschaftsmeister/innen der Fachrichtung Pferdezucht sind in Aufzuchtbetrieben tätig, wo sie z.B. Deckungsvorgänge veranlassen, trächtige Stuten überwachen, Fohlen versorgen und Dienstleistungen sowie Pferde vermarkten. Neben kaufmännischen Aufgaben leiten sie Mitarbeiter/innen an und sind für die betriebliche Ausbildung zuständig.

Die Weiterbildung im Überblick

Pferdewirtschaftsmeister/in der Fachrichtung Pferdezucht ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Pferdewirtschaftsmeister/innen der Fachrichtung Pferdezucht finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Gestüten
  • in Deckstationen
  • in Hengstdepots
  • in Aufzuchtbetrieben
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in Pferdekliniken

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Labor der Besamungsstation eine Spermaprobe untersuchen
  • Im Stall die Gesundheit von Fohlen und Stute überwachen
  • Bei tierärztlicher Untersuchung vor der Stutenbesamung mitwirken
  • Spermaprobe für die mikroskopische Untersuchung vorbereiten
  • Die Aufbereitung von Samenportionen protokollieren
  • Hengst zum Prüfen der Paarungsbereitschaft an Stute heranführen
  • Eine Veranstaltung auf der Homepage des Gestüts bekanntgeben
  • Eine Futterration für eine trächtige Stute zusammenstellen
  • Flüssigstickstoffbehälter für Gefriersperma von Zuchthengsten
  • Phantom und sogenannte Animierdame zur Gewinnung von Hengstsperma