Die Tätigkeit im Überblick

Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im mittleren Dienst sind im Bereich Schutzpolizei vorwiegend im Wach- und Streifendienst eingesetzt. Sie sind Ansprechpartner/innen für Rat und Hilfe suchende Bürger/innen, schlichten Streitigkeiten, kontrollieren und regeln den Verkehr, sichern Unfall- und andere Gefahrenstellen ab, nehmen Anzeigen und Unfälle auf und sind an der Aufklärung von Straftaten beteiligt.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst erfolgt als 2- bis 2,5-jähriger Vorbereitungsdienst

Fachworterklärung

Vorbereitungsdienst

Vorbereitungsdienst. Auch: Referendariat. Der Vorbereitungsdienst ist eine Ausbildungsphase der beruflichen Praxis innerhalb der Lehrerausbildung sowie für andere Laufbahnen des Berufsbeamtentums (einfacher, mittlerer, gehobener oder höherer Dienst). Je nach angestrebter Laufbahn dauert diese Phase sechs Monate oder bis zu drei Jahren und schließt mit einer Laufbahnprüfung (bei Lehrern: zweite Staatsexamensprüfung) ab. Für die Dauer des Vorbereitungsdienstes führen Beamte auf Widerruf die Dienstbezeichung Anwärter.
. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.

Typische Branchen

Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im mittleren Dienst finden Beschäftigung
  • in Polizeidienststellen der Länder
  • bei der Bereitschaftspolizei
  • bei der Wasserschutzpolizei

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Dienstzimmer eine Zeugin befragen
  • Nach einem Notruf zum Tatort eilen
  • Eine festgenommene Person nach Waffen durchsuchen
  • Vor Dienstantritt das aktuelle Tagesgeschäft besprechen
  • Bei der Fußstreife Bürgern Auskunft geben
  • Ein Fahrzeug wegen Geschwindigkeitsübertretung herauswinken
  • Die Fahrzeugpapiere kontrollieren
  • Personenbezogene Daten per Funk im Streifenwagen abfragen
  • Eine Person in einer Haftzelle verwahren
  • Einen Einsatzbericht verfassen