Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Holztechnik wirken bei Entwurf und Konstruktion von Holzprodukten mit.

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben.

In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.

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Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre, und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Holztechnik finden Beschäftigung in erster Linie
  • in handwerklichen und industriellen Betrieben der Holzbe- und -verarbeitung, z.B. in Sägewerken oder bei Herstellern von Ausbauelementen und Fertigbauteilen
  • bei Möbelherstellern
  • in Betrieben des Messe-, Aus- und Hochbaus sowie des Schiffs- und Bootsbaus
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • im Maschinen- und Anlagenbau
  • in der Farben- und Lackindustrie
  • in der chemischen Industrie

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Werkhalle den Produktionsprozess absprechen
  • Bei der Bestandsaufnahme im Lager
  • Auftragserfassung im Büro
  • Die Holzproduktion überwachen und protokollieren
  • Arbeitsabläufe planen
  • Telefonisch mit Lieferanten verhandeln
  • Bei der Warenkontrolle
  • Sichtprüfung des Materials
  • Mitarbeiter bei der Anlagensteuerung anweisen
  • Aufträge kalkulieren