Die Tätigkeit im Überblick

Tanz- und Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen setzen Tanz und andere Bewegungsarten ein, um die seelische, körperliche und geistige Gesundheit von Patienten bzw. Klienten wiederherzustellen, zu erhalten oder zu fördern.

Die Weiterbildung im Überblick

Tanz- und Bewegungstherapeut/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

, die durch interne Vorschriften der Bildungsanbieter geregelt ist.
Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Daneben besteht die Möglichkeit, Tanz- und Bewegungstherapie an Hochschulen zu studieren.

Typische Branchen

Tanz- und Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen finden Beschäftigung z.B.
  • in eigenen oder Gemeinschaftspraxen für Tanz- und Bewegungstherapie, in heilpraktischen und psychiatrischen Praxen
  • in psychiatrischen, psychosomatischen, neurologischen und onkologischen Kliniken bzw. Fachabteilungen, in schmerz- und palliativmedizinischen Zentren
  • in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • in Einrichtungen für alte Menschen
  • in sozial-, heil- und sonderpädagogischen Einrichtungen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Besprechungszimmer mit einer Klientin Therapieziele erörtern
  • Im Gymnastikraum zu Spontaneität durch Bewegung ermutigen
  • Durch Pezziballhüpfen das Gefühl von Leichtigkeit vermitteln
  • Eine therapeutische Übung zu Führung und Folgen erklären
  • In der Gruppe das in der Bewegung Erlebte besprechen
  • Eine Übung zur Entspannung und Körperwahrnehmung anleiten
  • Die Wahrnehmung von Kraft und Impuls einüben
  • Einen Therapieplan ausarbeiten
  • Bälle, Tennisschläger und Seile für die Gruppentherapie
  • Skizze einer Patientin zur gefühlten Körperbeweglichkeit