Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Umweltschutztechnik mit dem Schwerpunkt Wasserver- und -entsorgung planen, koordinieren, leiten und kontrollieren technische Abläufe in Wasser- und Abwasseranlagen.

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik mit dem Schwerpunkt Wasserver- und -entsorgung ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
an Fachschulen

Fachworterklärung

Fachschulen

Fachschulen sind Schulen, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzen. Sie führen zu vertiefter beruflicher Fachbildung und fördern die Allgemeinbildung. Bildungsgänge in Vollzeitform dauern in der Regel mindestens 1 Jahr, Bildungsgänge in Teilzeitform entsprechend länger. Zum Teil besteht die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife zu erwerben. In Nordrhein-Westfalen sind die Fachschulen (zusammen mit den Schularten Fachschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
.
Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 4 Jahre, und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Umweltschutztechnik mit dem Schwerpunkt Wasserver- und -entsorgung finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Wasserversorgungseinrichtungen von Städten und Gemeinden
  • in Unternehmen der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen oder industriellen Kläranlagen
  • in der öffentlichen Verwaltung, z.B. in Umweltämtern
  • bei Betrieben mit eigener Wasseraufbereitungsanlage, z.B. bei Chemiewerken oder Getränkeherstellern
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • bei Herstellern von abwassertechnischen Anlagen
  • in Tiefbauunternehmen
  • bei Untersuchungslabors

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • An einem Klärbecken die Schlammausfällung überprüfen
  •  In der Leitwarte die Abwasserreinigungsanlage steuern
  • Das Volumen absetzbarer Stoffe in einer Wasserprobe ermitteln
  • Die Pumpenleistung an einem Vorklärbecken einstellen
  • Einen automatischen Probenehmer vor dem Einsatz programmieren
  • Messwerte in ein Laborinformationssystem eintragen
  • Die optimale Probenahmestelle auf einem Lageplan bestimmen
  • Die Einsatzbereitschaft eines Gaswarngerätes überprüfen
  • Das Prozessleitsystem für die Nutzung von gewonnenem Faulgas
  • Vorrichtung zur Abscheidung von Öl aus dem Abwasser