Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man IT-Systeme und deren Einsatzbereiche unterscheidet und was beim Entwickeln und Erstellen von IT-Lösungen zu beachten ist
  • wie man Sicherheitsanforderungen an IT-Systeme analysiert, Bedrohungsszenarien erkennt und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz prüft
  • wie Leistungen unter Berücksichtigung organisatorischer und terminlicher Vorgaben mit den Kunden abgestimmt werden und wie man Kunden in die Nutzung von Produkten und Dienstleistungen einweist
  • wie betriebs- und produktionswirtschaftliche Geschäftsprozesse im Unternehmen zusammenwirken
  • wie man Anforderungen in Prozessdarstellungen abbildet und welche Werkzeuge der Prozessoptimierung es gibt
  • wie man Datenquellen analysiert, die Berechtigung zur Datennutzung prüft und Daten bereitstellt
  • wie die Qualität von Daten geprüft wird und ihre Auffindbarkeit sowie Zugänglichkeit sichergestellt wird
  • wie und mit welchen Verfahren und Werkzeugen Daten analysiert, aufbereitet und ausgewertet werden
  • wie man Daten zur Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie von digitalen Geschäftsmodellen nutzt
  • wie Benutzer-, Zugriffs-, Datenhaltungs- und Sicherungskonzepte erstellt werden und welche Verfahren zur Datenverschlüsselung es gibt

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Daten systemübergreifend bereitstellen oder Prozesse analysieren und gestalten)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

Fachworterklärung

Einsatzgebiete

Speziell bei anerkannten Ausbildungsberufen: Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung dient das Strukturierungsmerkmal "Einsatzgebiet" dazu, die zu vermittelnden Qualifikationen nach den tatsächlichen Einsatzgebieten der Unternehmen zu differenzieren. Die Einsatzgebiete sind Bestandteil der Ausbildungsordnung und werden vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:
  • Prozessoptimierung
  • Prozessmodellierung
  • Qualitätssicherung
  • Medienanalyse
  • Suchdienste

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss

Fachworterklärung

Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss

Bezeichnung für den Schulabschluss, der mit Abschluss der 10. Klasse erreicht wird. Je nach Bundesland kann der Abschluss auch (Werk-)Realschulabschluss, mittlere Reife, Fachoberschulreife, erweiterte Berufsbildungsreife, mittlerer (Schul-)Abschluss, qualifizierter bzw. erweiterter Realschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Wirtschaftsschulabschluss oder (Erweiterter/Qualifizierter) Sekundarabschluss I ( - Realschulabschluss) lauten. Er wird in einer Realschule (plus), Werkrealschule, (Integrierten) Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Regelschule, Mittelstufenschule, Regionalen Schule, Oberschule, Stadtteilschule, Mittelschule oder an einem Gymnasium bzw. an einer Gesamtschule erworben. Der mittlere Bildungsabschluss berechtigt den Absolventen/die Absolventin zum Besuch weiterführender allgemeinbildender oder beruflicher Schulen (z.B. gymnasiale Oberstufe, Fachoberschule, Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Berufskollegs u.a.m.).

Für den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Ein nachträglicher Erwerb an Abendschulen ist möglich. Synonym: mittlerer Schulabschluss.

die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich - über die Erstausbildung hinaus - zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Weitere Informationen erteilt z.B.:

Erweiterte Informationen - Zusatzqualifikationen