Die Tätigkeit im Überblick

Patentanwälte und -anwältinnen beraten und vertreten als unabhängiges Organ der Rechtspflege Einzelpersonen und Unternehmen in Angelegenheiten des gewerblichen Rechtsschutzes.

Die Weiterbildung im Überblick

Die Ausbildung zum Patentanwalt bzw. zur Patentanwältin erfolgt im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und ist mit einem ausbildungsbegleitenden rechtswissenschaftlichen Weiterbildungsstudium kombiniert. Sie ist durch die Patentanwaltsausbildungs- und -prüfungsverordnung (PatAnwAPrV) geregelt.
Die Ausbildung dauert mindestens 34 Monate, das ausbildungsbegleitende Weiterbildungsstudium 24 Monate.

Typische Branchen

Patentanwälte und -anwältinnen finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Patent- und Rechtsanwaltskanzleien
  • in einschlägigen Behörden bzw. EU-Institutionen, z.B. beim Deutschen Patent- und Markenamt bzw. Europäischen Patentamt
  • in Patentabteilungen von Wirtschaftsunternehmen
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • an Hochschulen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Büro eine Mandantin zu einer Patentanmeldung beraten
  • Im Besprechungsraum ein Einspruchsbeschwerdeverfahren vorbereiten
  • Den Recherchebericht des Europäischen Patentamts auswerten
  • Die Anmeldung eines Patents prüfen
  • Mandantenbericht zu Chancen einer Patentanmeldung diktieren
  • Einen Lizenzvertrag ausarbeiten
  • Einen Einspruch für ein erteiltes Patent vorbereiten
  • Mandanten bei einer möglichen Patentverletzung beraten
  • Gesetzesgrundlage Patentrecht
  • Technische Zeichnung einer Erfindung für die Patentanmeldung