Die Tätigkeit im Überblick

Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Vermessung führen Lage- und Höhenvermessungen im Gelände durch, werten die Messdaten aus und erstellen bzw. aktualisieren aus den gewonnenen Geodaten Pläne, Karten und Kataster.

Die Ausbildung im Überblick

Vermessungstechniker/in der Fachrichtung Vermessung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel.

Typische Branchen

Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Vermessung finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Landesvermessungs-, kommunalen Kataster

    Fachworterklärung

    Kataster

    Kataster. Amtliches Verzeichnis von Grundstücken mit Angaben über Größe, Bebauung, Nutzung, Ertrag, Bodenqualität u.Ä., z.B. Kanal- oder Liegenschaftskataster. Katasterauszug/-karte: Amtliches Dokument (Pläne und Karten im Maßstab 1:5 000 und größer) mit Angaben über Grundstücke.
    - und Vermessungsämtern
  • in Behörden für Geoinformation, Landentwicklung oder Liegenschaften
  • in Vermessungs- und Ingenieurbüros
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in Unternehmen der Bauwirtschaft

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • An einer Schleuse eine Höhenmessung (Nivellement) durchführen
  • Im Büro Vermessungsdaten in ein Geoinformationssystem einlesen
  • Ein Tachymeter vor der Messung genau über einem Messpunkt ausrichten
  • Die Antenne für eine Satellitenvermessung aufbauen
  • Am Vermessungsort Geräte aus dem Einsatzfahrzeug ausladen
  • Vermessungstechnische Berechnungen kontrollieren
  • Für eine Nachvermessung Alt-Pläne im Archiv heraussuchen
  • Eine Anfrage zum Stand einer Grundstückteilung beantworten
  • Prismen zur Entfernungs- und Richtungsmessung mit dem Tachymeter
  • Messpunkte aus Metall für das Vermarken von Vermessungspunkten