Die Tätigkeit im Überblick

Industriemeister/innen der Fachrichtung Sägeindustrie organisieren in Sägewerken die Arbeitsabläufe in der Roh- und Rundholzbearbeitung sowie in der Schnittholzproduktion und stellen die Qualität der Produkte sicher. Neben ihren kaufmännischen Aufgaben sind sie für die Personalführung und -entwicklung zuständig.

Die Weiterbildung im Überblick

Industriemeister/in der Fachrichtung Sägeindustrie ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Industriemeister/innen der Fachrichtung Sägeindustrie finden Beschäftigung
  • in der Holz bearbeitenden Industrie
  • in der Produktion von Konstruktionsteilen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Am Rundholzplatz die Tagesproduktion mit Kranfahrer besprechen
  • Im Büro eine telefonische Bauholzbestellung entgegennehmen
  • Rundhölzer für die jeweilige Verarbeitungsart kennzeichnen
  • Bei der Endkontrolle lieferfertiges Schnittholz nachmessen
  • Einem Auszubildenden die Einrichtung einer Sägemaschine erklären
  • Das Programm zur automatischen Stammeinteilung anpassen
  • Sägeblatter zum Nachschärfen ausbauen
  • Die Schnittholzausbeute aus dem angeliefertem Rundholz berechnen
  • Spannwagen für den Rundholztransport
  • Gerät zum exakten Messen der Sägezahnschränkung