Die Tätigkeit im Überblick

Kraftfahrzeugtechnikermeister/innen steuern in Betrieben des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks die Arbeitsgänge bei der Wartung, Überholung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Sie arbeiten selbst praktisch mit, stellen die vorschriftsmäßige Ausführung der Arbeiten sicher, nehmen kaufmännische Aufgaben wahr, bilden Auszubildende aus und betreuen Kunden, Mitarbeiter/innen sowie Lieferanten.

Die Weiterbildung im Überblick

Kraftfahrzeugtechnikermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung im zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Kraftfahrzeugtechnikermeister/innen finden Beschäftigung in erster Linie
  • in Reparaturwerkstätten
  • bei Pannenhilfsdiensten
  • in Autohäusern und bei Kfz-Ersatzteilhändlern
  • in Reparaturwerkstätten von größeren Speditionen oder Busunternehmen
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • bei Fahrzeugherstellern
  • bei Kfz-Zulieferbetrieben

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • In der Dialogannahme einen Reparaturauftrag besprechen
  • Im Büro ausgeführte Wartungsarbeiten dokumentieren
  • Fehlermeldungen eines Fahrzeugs aus dem Bordcomputer auslesen
  • Eine defekte Zündspule ausbauen
  • Einer Kundin die ausgeführten Reparaturen erläutern
  • Ein erforderliches Ersatzteil auswählen und bestellen
  • Den Wertabschlag eines Leasingrückläufers ermitteln
  • Einem Auszubildenden die auszuführenden Arbeiten erklären
  • Werkzeug an einem Arbeitsplatz in der Werkstatt
  • Gerät zum Prüfen der Scheinwerfereinstellung