Die Tätigkeit im Überblick

Uhrmachermeister/innen sind in Service- und Herstellerbetrieben für Uhren bzw. Uhrenanlagen tätig, wo sie überwachende und koordinierende Aufgaben ausüben und ggf. praktisch mitarbeiten. Sie stellen die Qualität und Vermarktung der Erzeugnisse sicher, bilden Auszubildende aus und betreuen Kunden, Mitarbeiter/innen und Lieferanten.

Die Weiterbildung im Überblick

Uhrmachermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung im zulassungsfreien Uhrmacher-Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Uhrmachermeister/innen finden Beschäftigung
  • in handwerklichen Uhrmacherbetrieben
  • in Betrieben, die sich auf die Restaurierung von Uhren und Schmuck spezialisiert haben
  • in Reparatur- und Servicewerkstätten
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in der industriellen Uhrenherstellung

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • An der Werkbank eine Spezialfräsmaschine für Zahnräder einrichten
  • Am Schreibtisch eine Ersatzteilbestellung vorbereiten
  • Eine Auszubildende beim Herstellen eines Perlschliffs anleiten
  • Eine antike Uhr zur Restaurierung in Einzelteile zerlegen
  • Die Unruh einer Armbanduhr austauschen
  • Mit einem Kunden Reparaturmöglichkeiten einer antiken Uhr prüfen
  • Mit CAD-Software das defekte Zahnrad einer antiken Uhr nachbilden
  • Mit der Zeitwaage die Ganggenauigkeit einer Armbanduhr messen
  • Technische Zeichnung eines anzufertigenden Einstell-Triebs
  • Schraubenzieher, Pinzette und staubsichere Lagerbox für Einzelteile