Die Tätigkeit im Überblick

Keramikermeister/innen sind in Handwerksbetrieben tätig, wo sie überwachende und koordinierende Aufgaben bei der Herstellung keramischer Produkte ausüben und ggf. auch praktisch mitarbeiten. Sie stellen die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher, bilden Auszubildende aus und betreuen Kunden, Mitarbeiter/innen und Lieferanten.

Die Weiterbildung im Überblick

Keramikermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
. Die Meisterprüfung im zulassungsfreien Keramiker-Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Keramikermeister/innen finden Beschäftigung
  • in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-Handwerks
  • in Altenheimen oder Tagesstätten mit einer hauseigenen Töpferwerkstatt

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Den Formenbau in der Produktionshalle überprüfen
  • Im Büro einen Kunden am Telefon beraten
  • Prüfen einer Tonlieferung im Lager
  • Ein Keramikgefäß entwerfen
  • Koordinieren des Arbeitsablaufs
  • Einen Auftrag an einen Mitarbeiter telefonisch vergeben
  • Die Formgebungsmaschine überwachen
  • Beim Kalkulieren der Kosten
  • Informationen des Mitarbeiters aufnehmen
  • Die Qualität der Endprodukte kontrollieren