Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Kommunikationsregeln berücksichtigt und zielgruppen- sowie mediengerecht anwendet
  • wie man Merkmale einer Marke darstellt
  • mit welchen Methoden man Briefingbestandteile

    Fachworterklärung

    Briefing

    Bezeichnung für eine Einweisung, (Einsatz-)Besprechung, Instruktion, Unterrichtung auch für kurzes Schriftstück oder ein Informationsgespräch.

    recherchiert und verifiziert und wie man ein Briefing formuliert
  • welche Informationsquellen man für die Erschließung von Zielgruppen und Märkten nutzen kann und wie man das Konsumentenverhalten erfasst und analysiert
  • wie man an der Entwicklung von Strategien für Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen mitwirkt
  • welche Instrumente der Markenführung existieren und welche Maßnahmen zur Kundenbetreuung und -bindung umzusetzen sind
  • wie man Herstellungsprozesse und Aktivitäten plant und überwacht, z.B. hinsichtlich Zeit, Kosten und Qualität
  • wie man Märkte beschreibt und eingrenzt sowie Informationen über Mitbewerber und Marktentwicklungen beschafft und auswertet
  • Budgets

    Fachworterklärung

    Budget

    Etat, Haushaltsplan; Finanzplan für Einnahmen und Ausgaben.

    nach Zeit, Aktionen und Instrumenten der Maßnahmen aufzuteilen, Kapazitäten zu planen und mit der Produkt-, Marketing- und Vertriebsplanung abzugleichen
  • die Rentabilität

    Fachworterklärung

    Rentabilität

    Als Rentabilität bezeichnet man das Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem Kapital innerhalb einer Rechnungsperiode.

    zu ermitteln und daraus Folgerungen für zukünftige Maßnahmen abzuleiten
Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren, Märkte analysieren und bewerten)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Zusatzqualifikationen

  • Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss

    Fachworterklärung

    Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss

    Bezeichnung für den Schulabschluss, der mit Abschluss der 10. Klasse erreicht wird. Je nach Bundesland kann der Abschluss auch (Werk-)Realschulabschluss, mittlere Reife, Fachoberschulreife, erweiterte Berufsbildungsreife, mittlerer (Schul-)Abschluss, qualifizierter bzw. erweiterter Realschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Wirtschaftsschulabschluss oder (Erweiterter/Qualifizierter) Sekundarabschluss I ( - Realschulabschluss) lauten. Er wird in einer Realschule (plus), Werkrealschule, (Integrierten) Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Regelschule, Mittelstufenschule, Regionalen Schule, Oberschule, Stadtteilschule, Mittelschule oder an einem Gymnasium bzw. an einer Gesamtschule erworben. Der mittlere Bildungsabschluss berechtigt den Absolventen/die Absolventin zum Besuch weiterführender allgemeinbildender oder beruflicher Schulen (z.B. gymnasiale Oberstufe, Fachoberschule, Höhere Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Berufskollegs u.a.m.).

    Für den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Ein nachträglicher Erwerb an Abendschulen ist möglich. Synonym: mittlerer Schulabschluss.

    die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich - über die Erstausbildung hinaus - zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Weitere Informationen erteilt z.B.:
    Europaassistent/in

  • Die Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" soll angehende Kaufleute dazu befähigen, typische berufliche Aufgabenstellungen in einer Fremdsprache wie Englisch zu bearbeiten und z.B. Telefonate und Gespräche zu führen oder Geschäftsbriefe zu verfassen. Für den Erwerb der Zusatzqualifikation absolvieren die Auszubildenden eine Prüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Weitere Informationen erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer, z.B.:
    IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende

  • Die Zusatzqualifikation "Medienwirtschaft" bietet Auszubilden die Möglichkeit, sich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Vermittelt werden z.B. Kenntnisse im Bereich der Medientechnik, der produkt- und marktbezogenen Verhandlung und Kommunikation sowie Kompetenzen im Medienrecht. Für den Erwerb der Zusatzqualifikation absolvieren die Auszubildenden eine Prüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Weitere Informationen erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer, z.B.:
    IHK Düsseldorf - Medienwirtschaft

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